Die großen Autohändler 2022 Die Herbrand-Gruppe ist stärker mit Stellantis

Von Yvonne Simon 4 min Lesedauer

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Die Herbrand-Gruppe hat ihr Markenportfolio um zusätzliche Stellantis-Marken erweitert. Außerdem schloss das Unternehmen ein großes Digitalisierungsprojekt ab.

In Rhede baut die Herbrand-Gruppe ein Autohaus, das die beiden Standorte Borken und Bocholt ersetzen wird.(Bild:  Herbrand)
In Rhede baut die Herbrand-Gruppe ein Autohaus, das die beiden Standorte Borken und Bocholt ersetzen wird.
(Bild: Herbrand)

Das Jahr 2022 begann bei der Herbrand-Gruppe mit Änderungen im Markenportfolio. Nachdem sich das Unternehmen mit Stammsitz in Kevelaer Ende letzten Jahres von Toyota und Mitsubishi getrennt hatte, erweiterte es im Januar das Stellantis-Portfolio: Zusätzlich zu Peugeot zogen am Standort Neuss die Marken Opel, Citroën und DS ein. In Mönchengladbach entstand ein weiterer Vertriebsstandort für Opel und Citroën.

Mit dem Start der neuen Marken ist Herbrand überwiegend zufrieden. Gerade bei Opel und DS konnte der Händler das Geschäft sehr schnell hochfahren. Bei DS habe man bereits zu einem frühen Zeitpunkt die vereinbarten Jahresziele erreicht, freut sich Geschäftsführer Sven Holtermann. Dennoch hätten er und sein Geschäftsführer-Kollege Richard Lacek-Herbrand sich natürlich andere Rahmenbedingungen gewünscht, Stichwort Fahrzeugmangel. „Wir hätten insgesamt gerne viel mehr Fahrzeuge verkauft“, räumt Holtermann ein. Mittelfristig plant Herbrand allein mit den Stellantis-Fabrikaten einen Absatz von an die 1.000 Fahrzeuge. Aktuell liege man ungefähr bei der Hälfte.