Rädereinlagerung
Die Mehrheit macht’s selbst
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Eine aktuelle Branchenumfrage zeigt: Die meisten Kfz-Betriebe setzen auf eigene Räderlager. Während Einlagerung oft eher als Kundenservice gesehen wird, bieten Kapazitätsmanagement und optimierte Prozesse durchaus Potenzial. Denn jeder zweite Betrieb berichtet von einer gestiegenen Nachfrage.
Das Porsche-Zentrum Aschaffenburg hat eine strategische Kehrtwende vollzogen: Nach zehn Jahren Outsourcing holt der Betrieb das Rädergeschäft wieder an den eigenen Standort zurück. „Das Serviceniveau wurde über die Jahre hinweg immer schlechter, und in den letzten Jahren hatten wir auch keinen Ansprechpartner mehr“, berichtet Uwe Kempf, Leiter Aftersales am Standort. Die Liste der Probleme wurde immer länger: verspätete Anlieferungen, beschädigte Radsätze und fehlerhafte Diagnosen über den Reifenzustand brachten das Unternehmen wiederholt in Erklärungsnot gegenüber seinen Kunden.
Ein weiteres gewichtiges Argument für Uwe Kempf: die Flexibilität gegenüber den Kunden: „Wenn ein Kunde einen Reifenschaden hat, können wir ihm einfach mal den Winterradsatz montieren und er bleibt so mobil“, erklärt Kempf einen der wichtigen Vorteile. Diese schnelle Reaktionsfähigkeit war mit dem externen Dienstleister nicht möglich. Auch das Chaos vor den Werkstoren, das die Anlieferung der Räder in den rollbaren Räderregeln temporär verursacht hat, war dem Aftersales-Leiter ein Dorn im Auge. „Der Bereich ist für unsere Kunden einsehbar und wenn die Regale dann erstmal da herumstanden, sah das einfach nicht professionell aus“, sagt er.
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