Ergonomie Die Mini-Montagestraße der Marke Eigenbau

Von Jakob Schreiner 4 min Lesedauer

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Montieren und Wuchten ohne Rückenschmerzen: Peter Stöcklein vom Autohaus Haiger hat seine Reifenmaschinen mit Eigenentwicklungen clever miteinander verbunden. Seine Mini-Montagestraße begeistert das Team und ist nur ein Beispiel für seine Erfindermentalität und seine Bemühungen für mehr Ergonomie im Räder- und Reifengeschäft.

Selbst konstruierte Edelstahlplatte mit Grip-Tape statt beweglicher Rolle: So kann das Rad direkt auf der Maschine um 180 Grad gedreht werden.(Bild:  Schreiner – VCG)
Selbst konstruierte Edelstahlplatte mit Grip-Tape statt beweglicher Rolle: So kann das Rad direkt auf der Maschine um 180 Grad gedreht werden.
(Bild: Schreiner – VCG)

Wer das Autohaus Haiger betritt, bemerkt schnell: Hier arbeitet jemand, der nicht nur fachlich versiert und technikaffin ist, sondern auch durchaus eine Portion Erfindergeist besitzt. Geschäftsführer Peter Stöcklein hat eine klare Philosophie: „Unsere Prioritäten liegen nicht auf den großen Dingen im Alltag, sondern auf den kleinen Helfern, die den Werkstattalltag erleichtern.“ Die jüngste Errungenschaft der freien Werkstatt aus dem gleichnamigen Ort ist eine selbst entwickelte, ergonomische Mini-Montagestraße. Denn es gab ein Problem: Das Rad kam nach der Montage in der falschen Position von der Maschine und musste umständlich um 180 Grad gedreht werden, bevor es auf den Radheber der Wuchtmaschine gerollt werden konnte.

„Ich war auf insgesamt vier Messen auf der Suche nach einer Lösung für kleine Platzverhältnisse. Aber eine aufeinander abgestimmte Montage- und Wuchtmaschine hatte niemand im Angebot“, erklärt Stöcklein. Also nahm er die Sache selbst in die Hand.