Mobile.de
„Die Nachfrage ist kein Problem, sondern die Preise“
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Auf Deutschlands größtem Online-Marktplatz stehen die Autos der Händler wieder länger. Vertriebschef Florian Baur sieht weniger in der Nachfrage ein Problem als vielmehr in den Preisen der Händler. Den Online-Verkauf von Autos will er voranbringen – und sieht 2024 als schwieriges Jahr für Autoabo-Anbieter.
Redaktion: Herr Baur, seit Kurzem leiten Sie den Vertrieb von Mobile.de. Damit sind Sie erster Ansprechpartner für den Handel. Was waren für Sie die wichtigsten Ereignisse in den ersten Monaten?
Florian Baur: Mobile.de ist seit 2020 Teil des Adevinta-Konzerns. Zu dessen Team gehörte ich fast zwei Jahre und war dort zuletzt in einer strategischen Position tätig. Meine Aufgabe war es, eine gemeinsame Mobility-Strategie für alle Online-Marktplätze des Unternehmens in Europa zu entwickeln. Im Frühjahr gab es erste Überlegungen hinsichtlich eines Wechsels zu Mobile.de. Im Juli habe ich dann hier begonnen. Zunächst war es mir sehr wichtig, das Team näher kennenzulernen – sowohl auf persönlicher als auch auf fachlicher Ebene. Im August und September habe ich erstmals Händler besucht. Mit den Betrieben konnte ich mich direkt in unternehmerischer und inhaltlicher Hinsicht mit Blick auf unsere Plattform austauschen. Darüber hinaus nahm und nehme ich für Mobile.de auch externe Aufgaben wahr und vertrete uns auf Konferenzen. Wir wollen dort unser Selbstverständnis weiter nach außen tragen: Wir sehen uns als zentralen Vermarktungs- und Technologiepartner der Automobilwirtschaft, für Händler, Hersteller, Banken und Dienstleister.
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