Ladekabelprüfung Die OEMs gehen voran

Von Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow 2 min Lesedauer

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Die Ladekabelprüfung kommt langsam in Schwung. Erste Prüforganisationen bieten sie an, Autohändler schulen ihre Werkstattnetze darin. Aber noch sind Fragen offen.

Aktuell gibt es noch nicht viele Anbieter von Prüfgeräten für Ladekabel auf dem Markt – einer davon ist AVL Ditest mit seinem Produkt Practicable.(Bild:  AVL Ditest)
Aktuell gibt es noch nicht viele Anbieter von Prüfgeräten für Ladekabel auf dem Markt – einer davon ist AVL Ditest mit seinem Produkt Practicable.
(Bild: AVL Ditest)

Bei gewerblich genutzten Elektrofahrzeugen und Plug-in-Hybriden muss im Rahmen der UVV-Prüfung auch das Ladekabel jährlich geprüft werden. Das gilt schon lange – wurde bisher aber nicht umgesetzt, weil es an Prüfvorgaben und -geräten fehlte und sich auch die Organisationen des Kfz- und des Elektrikerhandwerks (sowie die zuständigen Berufsgenossenschaften) nicht so recht einig waren, wer denn nun das Recht hätte, Kabel zu prüfen.

Doch nun scheinen die größten Widerstände aus dem Weg geräumt zu sein, und auf dem Markt finden sich immer mehr Angebote für die Ladekabelprüfung. Dabei gehen zum einen die Prüforganisationen voran, zum anderen die Autohersteller. Gewerblich genutzte Pkw befinden sich ja überwiegend bei den Markenhändlern in der Betreuung – und diese wollen ihren Flottenkunden einen Rundum-Service in Sachen UVV anbieten.