Richtlinienreihe VDI MT 5900 Berufsbild für Sachverständige

Von Dipl.-Ing. (FH) Kfz-Technik Peter Diehl 2 min Lesedauer

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Seit 2017 entsteht schrittweise eine VDI-Richtlinienreihe, die in Summe ein Berufsbild für Kfz-Sachverständige definieren soll. Zwei von sechs Richtlinienblättern sind bereits erschienen. Auch existiert eine erste Anwendung, der Blatt 1 zugrunde liegt.

Die Richtlinienreihe VDI MT 5900 umfasst sechs Blätter, wovon vier noch im Entstehen begriffen sind.(Bild:  DAT)
Die Richtlinienreihe VDI MT 5900 umfasst sechs Blätter, wovon vier noch im Entstehen begriffen sind.
(Bild: DAT)

Der Start der Bemühungen, ein Berufsbild für Kfz-Sachverständige zu definieren, liegt Jahrzehnte zurück. Unter anderem befasste sich der Deutsche Verkehrsgerichtstag in den Jahren 1985, 2003, 2012 und 2015 mit dem Thema – jeweils ergebnislos. Somit stand spätestens 2015 fest, dass der Ansatz über die politische Ebene gescheitert war. Es folgten ein Vorstoß über den wissenschaftlichen Beirat des Münchner Arbeitskreises für Straßenfahrzeuge e. V. (MAS) sowie mehrere Treffen von Verantwortlichen des MAS und des Vereins Deutscher Ingenieure e. V. (VDI). Am Ende stand der Beschluss, eine VDI-Richtlinie auf den Weg zu bringen.

Geplant als einzelne Richtlinie

Zunächst ging es nur um eine einzelne Richtlinie für Sachverständige, die sich mit den Themen Schäden, Bewertung und Unfallrekonstruktion beschäftigen. Inzwischen umfasst die nun modular aufgebaute Richtlinienreihe VDI MT 5900 mit dem Titel „Sachverständige für Kraftfahrwesen und Straßenverkehr“ sechs Blätter, wovon vier noch im Entstehen begriffen sind. Seit 2017 wird daran gearbeitet; der MAS ist maßgeblich beteiligt.