Toyota Die Wertschöpfung im Unternehmen halten

Von Julia Mauritz 4 min Lesedauer

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Die Vertriebs- und Servicekunden sollen so lange wie möglich im Ökosystem bleiben, das Toyota konsequent aufbaut. Auch die Händlerbonifizierung richtet sich mittlerweile danach aus. Der Kölner Importeur sieht sich damit auf dem richtigen Pfad.

Über 170 Toyota-Händler hatten zum Jahresende 2022 bereits Bestellungen für das neue Retailkonzept aufgegeben – mehr, als sich der Kölner Importeur ursprünglich für diesen Zeitpunkt erhofft hatte.(Bild:  Toyota)
Über 170 Toyota-Händler hatten zum Jahresende 2022 bereits Bestellungen für das neue Retailkonzept aufgegeben – mehr, als sich der Kölner Importeur ursprünglich für diesen Zeitpunkt erhofft hatte.
(Bild: Toyota)

Aus dem dritten Krisenjahr in Folge ist Toyota Deutschland gestärkt hervorgegangen. Mit 86.000 neu zugelassenen Pkw und leichten Nutzfahrzeugen konnte der Kölner Importeur seinen Marktanteil auf 3,1 Prozent steigern. „Ein zentraler Erfolgsfaktor waren vor allem unsere wettbewerbsfähigen Leasingangebote“, ist sich Mario Köhler sicher. Der Toyota-Manager war bis Ende 2022 Direktor Vertrieb, Aftersales und Händlernetz beim Kölner Importeur und ist seit Jahresanfang Head of Retail bei Toyota Europa. In Kombination mit einer im Vergleich zum Wettbewerb recht stabilen Lieferfähigkeit sei es gelungen, viele neue Gewerbekunden zu gewinnen, so Köhler weiter.

Von Verkaufsförderungen für Barzahler hat sich Toyota Deutschland verabschiedet. Stattdessen fokussiert sich der Kölner Importeur stark auf die Programme der Toyota-Kreditbank, des hauseigenen Mobilitätsspezialisten Kinto und des Toyota-Versicherungsdienstes. „Gemeinsam bieten wir das Toyota-Ökosystem als Geschäftsmodell an. Sprich, wir verweben unsere Angebote. Unser Ziel ist es, die Wertschöpfung im Konzern zu halten“, erklärt Köhler den Grund dafür. Dank der stabilen Restwerte sei es so möglich, wettbewerbsfähige Angebote zu machen.