Die Zukunft des Serviceberaters (1): Kundenbegeisterer gesucht

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow

Der Serviceberater ist der Dreh- und Angelpunkt im Werkstattgeschäft. Doch neue Berufsbilder und technische Trends stellen seine Position zunehmend infrage. In Zukunft wird er in eine andere Rolle hineinwachsen müssen.

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Die Serviceberater sind für Volkswagen die „Botschafter der Marke“ und gestalten die Beziehung zum Kunden.
Die Serviceberater sind für Volkswagen die „Botschafter der Marke“ und gestalten die Beziehung zum Kunden.
(Bild: Rosenow)

Die Serviceannahme in naher Zukunft: Sensoren melden den Verschleißzustand an das Steuergerät, dieses funkt per B-Call den Bedarf an den Markenpartner. Bei Ankunft des Kunden im Betrieb wird der Wagen von Kameras, Reifenscannern und automatischen Vermessungssystemen durchgecheckt und zusätzlicher Reparaturbedarf per Mail an den Kunden übermittelt. Persönlicher Kontakt zum Serviceberater? Null.

Aber es geht auch anders: Der Kunde bucht im Werkstattportal eine Inspektion. Die Serviceassistentin holt den Wagen ab und bringt ihn in die Werkstatt. Die Schäden werden per Smartphone gefilmt und dem Kunden im Video erklärt. Kontakt zum Serviceberater: nur virtuell.