Digitale Scheinwerferprüf- und Einstellgeräte Digital = piepegal?

Von Steffen Dominsky 16 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Nur rund die Hälfte aller Werkstätten besitzt ein digitales Scheinwerfereinstell-Prüfgerät. Und etlichen, die eines haben, dient es nur als Alibi – Sie wissen schon, von wegen kalibrierter Prüf- und Einstellplatz. Dabei ist eigentlich klar: Bei modernen LED-Scheinwerfern geht’s im Service kaum mehr ohne.

Diese sechs Scheinwerfereinstell-Prüfgeräte stehen stellvertretend für das Angebot an digitalen SEPs. Das Trainingszentrum des Kraftfahrzeugtechnischen Institut und Karosseriewerkstätte, kurz KTI, hat sie einem ausführlichen Praxisvergleich unterzogen. Und dabei interessante Erkenntnisse gewonnen.(Bild:  Dominsky – VCG)
Diese sechs Scheinwerfereinstell-Prüfgeräte stehen stellvertretend für das Angebot an digitalen SEPs. Das Trainingszentrum des Kraftfahrzeugtechnischen Institut und Karosseriewerkstätte, kurz KTI, hat sie einem ausführlichen Praxisvergleich unterzogen. Und dabei interessante Erkenntnisse gewonnen.
(Bild: Dominsky – VCG)

Sie haben es in der Hand! Nein, nicht Ihr Handy oder sonst etwas. Nein, Sie haben es in der Hand, etwas zu ändern. Zugegeben, nicht in der ganz großen Politik. Aber bei einem Thema, das wohl genauso viele Mitmenschen nervt: die Blendung im Straßenverkehr. Satte 90 Prozent der Verkehrsteilnehmer fühlen laut einer repräsentativen Befragung von entgegenkommenden Fahrzeugen geblendet. Für rund drei Viertel der Befragten der im vergangenen Jahr veröffentlichten Untersuchung des ADAC und diverser europäischer Automobilclubs ist Blendung ein wichtiges Thema.

Einerseits ist es schon irre, was LED-Scheinwerfer heutzutage vermögen. „Taghell“ ist ein Begriff, mit dem wohl auch Sie schon – so Sie mit Autos auch handeln – Kunden die Vorzüge eines neuen Wagens und seiner Lichttechnik schmackhaft gemacht haben. Und Hand aufs Herz: Auch Sie als Fahrer eines solchen finden es beeindruckend, wie viel mehr man mit dieser im Vergleich zu den alten Halogenfunzeln sieht.