Digitale Krisenhilfe: Onlinemarketing und -vertrieb

Viele Digitaldienstleister bieten Autohäusern in der Corona-Krise Unterstützung an. Oft verzichten sie ganz oder teilweise auf Gebühren, teils bieten sie auch neue Services an, die den physischen Kundenkontakt ersetzen sollen. Ein Überblick.

| Autor: Martin Achter

Gebührenverzicht oder Rabatte rund um Services zur digitalen Kundenkommunikation: Verschiedene Dienstleister wollen in der Krise auf den Handel zugehen. Manch einer sieht darin wohl die Chance, seine Bekanntheit in der Branche zu steigern.
Gebührenverzicht oder Rabatte rund um Services zur digitalen Kundenkommunikation: Verschiedene Dienstleister wollen in der Krise auf den Handel zugehen. Manch einer sieht darin wohl die Chance, seine Bekanntheit in der Branche zu steigern. (Bild: ([None] (Photographer) - [None])

Das Werkstattgeschäft läuft vielleicht gerade noch. Aber der Fahrzeugvertrieb im persönlichen Kundenkontakt ist aufgrund der Regeln der Bundesländer im Kampf gegen das Corona-Virus praktisch unmöglich. Schnell waren Digitaldienstleister mit Angeboten und Services am Start, die den Kostendruck für Händler mindern oder die helfen sollen, die Kaufanbahnung und den -abschluss im Internet zu vereinfachen. Wie viel Druck diese Angebote von den Schultern eines Händlers nehmen, kann jedes Autohaus nur für sich bewerten. Aber immerhin gibt es teils ein deutliches Entgegenkommen.

Verschiedene Onlinebörsen verzichten vorerst auf die Gebühren für Händler. Marktführer Mobile.de will seinen 43.000 Händlerkunden im April nichts berechnen. Das Zahlungsziel für die März-Inserate solle auf 90 Tage verlängert werden, erklärte das Unternehmen. Für Händler, die das Inzahlungnahme-Tool Motorverkauf nutzen, fällt demnach im März und April die Grundgebühr weg. Um von den Konditionen zu profitieren, müssen Händler nach Angaben von Mobile keine zusätzlichen Schritte unternehmen.

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