Digitale Prozesse: Jetzt schlägt’s Kunde

Autor / Redakteur: Julia Mauritz / Julia Mauritz

Das Münsteraner Autohaus Beresa hat seinen Serviceprozess mithilfe der Planungssoftware KIC von der Terminplanung bis hin zur Kennzeichenerkennung durchgängig digitalisiert.

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Die Kennzeichenerkennung aktiviert automatisch oder manuell die Statusmeldung „Kunde im Haus“ und zeigt diese auf einem Desktop, Tablet, Smartphone oder einer Smartwatch an.
Die Kennzeichenerkennung aktiviert automatisch oder manuell die Statusmeldung „Kunde im Haus“ und zeigt diese auf einem Desktop, Tablet, Smartphone oder einer Smartwatch an.
(Foto: Beresa)

Es ist ein trüber Sonntag in Münster, und Ingrid Müller grübelt auf ihrer Couch, was die Ursache für die komischen Geräusche sein könnte, die ihre B-Klasse macht. Auch eine kleine Inspektion ist fällig.

Auf der Homepage ihres Mercedes-Benz-Autohauses Beresa fragt sie direkt einen Servicetermin an. Ingrid Müller kann nicht nur das Wunschdatum und die Wunschuhrzeit auswählen. Sie hat auch die Wahl zwischen einer Schnellabgabe, einem Hol- und Bringservice und einer Serviceberatung am Fahrzeug. Sie entscheidet sich für Letzteres. Dann klickt sie auf der Onlineterminbuchung die kleine Inspektion an, bucht einen Klimaanlagencheck zum Festpreis hinzu sowie den Räderservice Basis und beschreibt in einem frei gestaltbaren Feld das komische Geräusch. Gleich darauf erhält sie auf ihrem Handy eine verbindliche Terminbestätigung. Ein Tag vor ihrem Werkstattbesuch erhält sie eine Erinnerungs-SMS, in der auch erklärt ist, wo sie parken kann und was sie im Betrieb erwartet.