Digitales Kauferlebnis: App ins Autohaus

Autor / Redakteur: Julia Mauritz / Julia Mauritz

Nähert sich ein Kunde auf dem Gebrauchtwagenplatz von Tölke & Fischer einem Auto, landen alle Informationen dazu per App auf seinem Smartphone: Mit Funktionen wie dieser will T-Systems die Autohäuser fit für das digitale Zeitalter machen.

Peer Henke (re.), Marketingprojektmanager bei Tölke & Fischer, lobt die konstruktive Zusammenarbeit mit Detlef Sperl (li.) von T-Systems.
Peer Henke (re.), Marketingprojektmanager bei Tölke & Fischer, lobt die konstruktive Zusammenarbeit mit Detlef Sperl (li.) von T-Systems.
(Bild: Mauritz)

Bei Digitalprojekten gibt es zwei Arten von Betrieben: Die einen warten lieber ab, bis eine neue Technik gereift ist oder sich ein neuer Trend gefestigt hat; die anderen probieren gern neue Dinge aus, um aus der Masse herauszustechen. Dafür sind sie auch bereit, Risiken einzugehen. Das Mehrmarken-Autohaus Tölke & Fischer zählt sich selbst zu Letzteren. Aktuell baut das Familienunternehmen, das an elf Standorten neun Marken vertreibt, seinen Krefelder Hauptbetrieb für neun Millionen Euro zu einem der nach eigener Aussage innovativsten VW-Zentren in Europa um.

Ein modernes Ambiente im Showroom und auf dem geplanten Welt-Auto-Platz zu schaffen, ist dabei nur ein Teilaspekt: Erklärtes Ziel ist es vielmehr, den Kunden ein besonderes Kauf- und Serviceerlebnis zu bescheren, in dem digitale Technologien eine tragende Rolle spielen. Der IT-Leiter der Autohausgruppe war folglich auch sehr angetan, als er im Frühjahr 2015 auf der IT-Messe Cebit von der neuen cloudbasierten Plattform „Customer Experience Management (CEM) Automotive“ von T-Systems erfuhr, die inzwischen bei einigen Volkswagen-, BMW- und Audi-Händlern im Einsatz ist.