Werkstattportale Digitales Werkzeug ohne Griff

Von Jakob Schreiner 4 min Lesedauer

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Werkstattportale gelten als vielversprechende Lösung für die Digitalisierung der Kfz-Branche. Doch mehr als ein Jahrzehnt nach ihrem Start ist die Bilanz noch immer ernüchternd: Trotz großer Potenziale und konstantem Interesse der Autofahrer bleiben die Portale ein Nischenthema.

Mehr als ein Jahrzehnt nach dem Start ist die Bilanz der meisten Werkstattportale immer noch ernüchternd. (Zum Vergrößern bitte anklicken.)(Bild:  VCG)
Mehr als ein Jahrzehnt nach dem Start ist die Bilanz der meisten Werkstattportale immer noch ernüchternd. (Zum Vergrößern bitte anklicken.)
(Bild: VCG)

Werkstattportale sind seit mehr als einem Jahrzehnt am Markt aktiv. Viele Portale verkündeten ihren Marktstart und dass sie den Weg gefunden hätten, um erfolgreich sein. Ebenso viele Portale verschwanden im Laufe der Zeit wieder. Der Grund war in der Regel die mangelnde Monetarisierung der Geschäftsidee. Doch trotz aller Widerstände lebt die Idee weiter, und immer wieder werfen neue Player – wie zuletzt Fabucarfix – ihren Hut in den Ring. Was das Portal anders machen will, darüber haben wir bereits auf www.kfz-betrieb.de berichtet (siehe QR-Code).

Im Allgemeinen versprechen Werkstattportale, die digitale Kluft zwischen Werkstätten und ihren Kunden zu schließen, indem sie Betriebe und deren Services im Netz sichtbarer und zugänglicher machen. Schließlich wird heute nahezu alles online gebucht; warum also nicht auch Werkstattleistungen? Doch zwischen diesem Potenzial und der Wirklichkeit klafft eine tiefe Lücke.