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In welcher Form die Digitalisierung in der Kfz-Ausbildung bereits Einzug gehalten hat, erläuterten Werner Degen und Thorsten Blos vom Ausbildungsmagazin »autoFACHMANN«. Sie stellten das E-Learning »autoFACHMANN-Digital« und das darin enthaltene Berichtsheft vor. Besonderen Anklang fand bei den Zuhörern die Tatsache, dass Trainer an überbetrieblichen Bildungsstätten das Produkt kostenlos nutzen können.
Neuigkeiten aus dem Verband und aus der Akademie TAK hatten Joachim Syha, Dominik Lutter und Rüdiger Semper mitgebracht. Syha informierte über den aktuellen Stand der neuen Kfz-Meisterverordnung. Eine Nachricht war dabei weniger erfreulich: Die eigentlich noch für 2018 vorgesehene Umsetzung der Verordnung wird aller Voraussicht nach in diesem Jahr nicht mehr über die Bühne gehen. Grund für die Verzögerung sei laut Syha Klärungsbedarf im Bundesjustizministerium. „Wir haben unseren fachlichen Teil geliefert“, betonte er.
Lutter stellte die neuen Informationen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), speziell zu Arbeiten mit Hochvoltfahrzeugen, vor. Semper informierte unter anderem über das neue akkreditierte Kalibrierlabor TAK Cert.
Auch für das Thema „Neue Fahrzeugtechnologie“ stand mit Geschäftsführer Neofitos Arathymos ein ZDK-Vertreter auf dem Podium. Er befasste sich in seinem Vortrag mit der Diagnosetechnik der Zukunft. Die Möglichkeiten der „Diagnose over the air“, also der Diagnose und Programmierung über das Internet, böten den Fahrzeugherstellern ganz neue Chancen, mit den Autofahrern direkt in Kontakt zu kommen. Das Kfz-Gewerbe müsse aufpassen, dass es hier nicht verdrängt werde.
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