»kfz-betrieb«-Insider Vier von fünf Kfz-Betrieben haben keine Digitalstrategie

Von Dr. Martin Achter 5 min Lesedauer

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Die Digitalisierung von Prozessen und Kommunikation war vor einigen Jahren ein Trend-Thema in der Kfz-Branche. Fragt man Betriebe heute nach dem Stand der Dinge, verfolgt der Großteil noch immer kein klares Konzept. Geld für Digitalprojekte nehmen noch weniger in die Hand.

Viele Autohäuser und Werkstätten verfolgen heute nach wie vor keine eigenständige Digitalstrategie, wie eine Befragung von »kfz-betrieb« und Concertare zeigte. Auch eigenständige Budgets für diesen Bereich, die Investitionen ermöglichen, sind keine Selbstverständlichkeit.(Bild:  Luca Bravo/Unsplash.com)
Viele Autohäuser und Werkstätten verfolgen heute nach wie vor keine eigenständige Digitalstrategie, wie eine Befragung von »kfz-betrieb« und Concertare zeigte. Auch eigenständige Budgets für diesen Bereich, die Investitionen ermöglichen, sind keine Selbstverständlichkeit.
(Bild: Luca Bravo/Unsplash.com)

Der Großteil der Autohäuser und Werkstätten in Deutschland ist einer Umfrage zufolge heute nach wie vor ohne klare Digitalstrategie unterwegs. Vier von fünf Betrieben (82 Prozent) verfügen über kein entsprechendes Konzept. Das ergab die jüngste Welle der Befragung »kfz-betrieb«-Insider, die die Fachmedienmarke zusammen mit dem Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Concertare umgesetzt hat. In der Befragung geben Entscheider aus der Kfz-Branche – Inhaber, Geschäftsführer oder Bereichsleiter – ihre Einschätzungen zu aktuellen Themen ab.

Konkret danach gefragt, wie eine Digitalstrategie für sie aussehen oder was sie beinhalten könnte, blieben die Antworten der Betriebe relativ vage. So umfasste für einzelne Betriebe eine Digitalstrategie Ansätze wie „Digitalisierung in Teilschritten“, „papierloses Arbeiten“, „möglichst viele Prozesse digitalisieren“, „digitale Fahrzeugakten“ oder eine „Mitarbeiter-App“.