Berlin Dinnebier schließt ehemaligen Hetzer-Stammsitz

Von Jens Rehberg

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Mittelfristig wollen die Eigentümer das prominent an der A 100 gelegene Grundstück anders nutzen. Daher zieht der aktuelle Mieter – Uwe Dinnebier – für sein dortiges Opel-Geschäft schweren Herzens die Reißleine.

Seit zehn Jahren gehört das prominent an der Berliner Stadtautobahn gelegene Autohaus zur Dinnebier-Gruppe.(Bild:  Autohaus Dinnebier)
Seit zehn Jahren gehört das prominent an der Berliner Stadtautobahn gelegene Autohaus zur Dinnebier-Gruppe.
(Bild: Autohaus Dinnebier)

Dinnebier sucht derzeit einen Untermieter für seinen mittlerweile geschlossenen Opel-Betrieb in Berlin-Charlottenburg. „Für die verbleibende Mietzeit von viereinhalb Jahren hätte es keinen Sinn gemacht, dort jetzt noch eine zweite Marke reinzuholen“, sagte der Chef der Autohandelsgruppe, Uwe Dinnebier, am Donnerstag im Gespräch mit »kfz-betrieb«.

Nicht zuletzt die auf den zweiten Blick nicht ganz so optimale Lage des Standortes hätte in vergangenen Jahren dazu geführt, dass sich das alleinige Geschäft mit Opel in Charlottenburg defizitär entwickelt hat. Dazu kamen zuletzt galoppierende Energiekosten – „der Betrieb ist einfach nicht mehr zu halten“, so der Händler. An dem Standort, an dem knapp 90 Jahre lang der Opel-Blitz prangte, verkaufte Dinnebier im vergangenen Jahr nur noch 200 Opel-Neufahrzeuge.