Dinnebier übernimmt Opel-Händler Franken

Autor / Redakteur: Andreas Wehner / Andreas Wehner

Die Handelsgruppe, die bisher vor allem in und um Berlin aktiv war, ist neuer Eigentümer des insolventen Duisburger Opel-Händlers.

Das Autohaus Franken hat Insolvenz angemeldet.
Das Autohaus Franken hat Insolvenz angemeldet.
(Foto: Archiv)

Die Dinnebier-Gruppe ist neuer Eigentümer der insolventen Duisburger Autohandelsgruppe Franken. Wie Dinnebier und Franken-Insolvenzverwalter Axel Schwentker mitteilten, hat die Handelsgruppe mit Sitz in Wittenberge zum 1. Januar die Standorte in Duisburg-Kasslerfeld, Duisburg-Neumühl, Duisburg-Rheinhausen, Kamp-Lintfort, Moers und Krefeld übernommen. Franken hatte im Mai 2012 Insolvenz angemeldet.

140 der ursprünglich rund 180 Mitarbeiter werden ebenfalls übernommen. Die Autohäuser sollen laut Mitteilung weiterhin Neu- und Gebrauchtwagen der Marke Opel vertreiben und Aftersalesleistungen anbieten. Geplant sei auch ein Servicevertrag mit Chevrolet. Gleichzeitig habe Dinnebier die im Eigentum der Franken-Gruppe stehenden Betriebsimmobilien erworben, heißt es in der Mitteilung.

Dinnebier – ursprünglich Ford-Händler in und um Berlin – ist in den vergangenen Jahren verstärkt auf Expansionskurs. Nachdem die Gruppe 2007 zunächst Jaguar und Land Rover ins Portfolio nahm, kam 2011 Opel als zweite Volumenmarke hinzu. Dinnebier kaufte sieben Standorte der insolventen MAG-Metz-Gruppe, 2012 folgte die Übernahme von Opel-Hetzer. Zuvor war die Handelsgruppe in Berlin groß in das Geschäft mit der Marke Kia eingestiegen. 2011 verkaufte Dinnebier rund 6.000 Neuwagen und 3.500 Gebrauchte. Die Gruppe ist mit der Übernahme an 34 Standorten vertreten.

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