Direkt-Express: Strobel baut für guten Service

Redakteur: Norbert Rubbel

Die Bauherren Holger und Manfred Strobel investierten rund 3,4 Millionen Euro in das Schnellservicekonzept von Volkswagen. Sie taten dies aber nicht nur, um die Fahrer von älteren Fahrzeugen wieder in die Werkstatt zu holen.

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Der neue Direkt-Express liegt am Zubringer zur A9. Der rund sechs Meter hohe, weiß-rote Baukörper ist schon von Weitem zu sehen. Er soll die Autofahrer auf das Leistungsangebot des Schnellservice-Betriebs aufmerksam machen.
Der neue Direkt-Express liegt am Zubringer zur A9. Der rund sechs Meter hohe, weiß-rote Baukörper ist schon von Weitem zu sehen. Er soll die Autofahrer auf das Leistungsangebot des Schnellservice-Betriebs aufmerksam machen.
(Foto: Rubbel)

Seit Ende März dieses Jahres wirbt das Schnaittacher Autohaus Strobel für seinen neuen Direkt-Express – „den preiswerten Service für ältere Fahrzeuge“. Direkt-Express ist das Servicekonzept von Volkswagen, das sich seit rund fünf Jahren in der Pilotphase befindet. Mit Schnellreparaturen „ohne zwingende Voranmeldungen“ wollen die Vertragspartner des Wolfsburger Automobilherstellers verloren gegangenes Terrain im Werkstattgeschäft wieder zurückerobern.

Denn mit zunehmendem Fahrzeugalter wandern die Autofahrer von den Markenbetrieben zu den Freien Werkstätten ab. Haben die Vertragsbetriebe bei den zwei bis vier Jahren alten Fahrzeugen noch einen Servicemarktanteil von 90 Prozent, so beträgt er bei den vier bis sechs Jahre alten Autos nur noch 70 Prozent. Von den Haltern mit acht bis zehn Jahre alten Fahrzeugen lassen gerade mal 52 Prozent ihre Wartungs- und Reparaturarbeiten in fabrikatsgebundenen Kfz-Betrieben durchführen. Das sind die Ergebnisse des DAT-Reports 2014.