Diskussion: Anhaltende Stagnation bei Neuwagen

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Praxistipps für mehr Erfolg

Michael W. Thiede, Geschäftsführer vom Autohaus Chemnitz, gab praktische Handlungstipps für den Handel. „Sie müssen lernen in ‘Liquidität’ zu denken“, lautete sein Ratschlag ans Plenum: „Richten Sie Ihr Marketing zielgerichtet auf Ihre Kunden aus, verhandeln Sie gut mit Ihrer Bank und geben Sie Ihr nur Versprechen, die Sie auch halten können. Scheuen Sie sich auch nicht davor, mit ihrem Herstellern in Nachverhandlungen bezüglich Absatzzielen und Boni zu gehen. Sie selbst müssen für sich entscheiden, welche Vorgaben für Ihr Unternehmen derzeit realistisch sind.“

Weitere wichtige Ansatzpunkte seien für jeden Mitarbeiter einsehbare Kundeninformationen und ein Personalstamm, der hinter dem Unternehmen steht.

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Gemeinsam diskutierten die beiden im Anschluss mit Ulrich Fromme, ZDK-Vizepräsident, über die Möglichkeiten des Handels. Seit 1997 hätten rund 6.000 fabrikatsgebundene Autohäuser Insolvenz anmelden müssen. Damit sich diese Entwicklung nicht weiter fortsetzt, bedürfe es guter unternehmerischer Entscheidungen und den Willen, etwas zu verändern. Michael Thiede gab dem Handel den Tipp, sich den Slogan eines weitweiten Sportartikelherstellers zu Herzen zu nehmen – „Just do it“. Einfach machen und sich einem verändernden Markt anpassen, anstatt nur lange drüber zu reden.

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 Stephan Richter

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