Automatische Prüf- und Messverfahren haben sich bei der Fahrzeugannahme noch nicht wirklich durchgesetzt. Doch manche Betriebe verwenden sie mit viel Erfolg. Ist der richtige Zeitpunkt nun gekommen? Darüber diskutieren Experten auf den Automotive Business Days.
Ob Karosseriscanner künftig Standard in jedem Betrieb sein werden, darüber diskutieren Fachleute auf den Automotive Business Days.
(Bild: Rosenow – »kfz-betrieb«)
Am Standort Oberursel des Mercedes-Benz-Partners Senger fahren die Kundenautos durch einen Karosseriescanner, bevor sie auf die Fläche für die Direktannahme gelangen. Jeder Quadratmillimeter der Außenhaut wird mit hochauflösenden Kameras aufgenommen und durch einen Auswertealgorithmus auf Schäden untersucht. Mit diesen Daten kann der Serviceberater direkt ein Angebot zur Instandsetzung kleiner Lackschäden unterbreiten.
Zweites Beispiel: Beim Autohaus Dürkop in Magdeburg steht ein Fahrwerksmessroboter, der auch lange nach dem Ende der ursprünglichen Herstellerfirma API noch weiter täglich genutzt wird. In wenigen Minuten vermisst er während der Direktannahme das Fahrwerk und gibt so dem Serviceberater Hinweise auf mögliches Reparaturpotenzial.
Angesichts dieser Erfolgsgeschichten muss man sich wundern, dass automatische Mess- und Prüfsysteme nicht längst in jedem größeren Autohaus zu finden sind. Warum das so ist und ob sie sich in naher Zukunft nun doch noch durchsetzen werden, darüber diskutieren Experten aus der Werkstattausrüsterbranche und Anwender aus Autohäusern mit der Redaktion von »kfz-betrieb« in einer Podiumsdiskussion auf den Automotive Business Days, die am 20. und 21. Juni in Würzburg stattfinden.
Volkswagen-Serviceleiter Peter Hermges zur VW-Strategie
Auch die weiteren Programmpunkte zum Thema Service bieten viel Nutzwert. So erklärt Peter Hermges, Leiter Aftersales bei Volkswagen Deutschland, die Servicestrategie seines Unternehmens. Horst-Dieter Ries, Geschäftsführer Autozentrum Ries, berichtet, wie er durch die Digitalisierung seines Werkstattprozesses 40 Prozent mehr Aufträge am Tag abwickeln konnte – und wie es nun mit der Digitalisierung bei ihm weitergeht.
Und IT-Berater Dr.-Ing. Christian Knobloch erklärt, warum sich Autohäuser heute mit den großen Internetplattformen auseinandersetzen und auch messen müssen, um morgen noch erfolgreich zu sein. Weitere Vortragsthemen der Automotive Business Days finden Sie hier.
Netzwerken und sich inspirieren lassen
Die Automotive Business Days, die am 20. und 21. Juni 2023 im Würzburger Vogel Convention Center stattfinden, zielen darauf ab, die wichtigsten Branchentrends und Themen aufzuzeigen, die Kfz-Betriebe aktuell bewegen. Deutschlands größter Fachkongress für Automobilhandel und -service hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Teilnehmern auch wertvolle strategische Impulse sowie praktische Tipps für ihr operatives Autohausgeschäft zu liefern.
DER TREFFPUNKT FÜR AUTOMOBILVERTRIEB & -SERVICE IN DER DIGITALEN MOBILITÄTSWELT
Auf den Automotive Business Days vom 20. bis 21. Juni 2023 erfahren Sie alles über neueste Entwicklungen rund um den Vertrieb, Service und die Digitalisierung im Kfz-Gewerbe. Praxisbeispiele von Autohäusern und Werkstätten, aber auch aus dem Feld der Herstellerorganisationen zeigen Ihnen, wie sich die Branche auf die Trends von morgen einstellt und neue Konzepte umsetzt. Eine große Branchenausstellung rundet das Angebot ab.
Veranstaltet werden die Automotive Business Days von der Fachmedienmarke »kfz-betrieb« gemeinsam mit den Businesspartnern Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (BDK), CG Car-Garantie Versicherungs-AG, Deutsche Automobil-Treuhand (DAT), Loco-Soft, Mobile.de und TÜV Nord. Die Veranstaltung richtet sich sowohl an die Entscheider als auch an die Praktiker in den Kfz-Betrieben.
Zu den hochkarätigen Referenten zählen Vertreter von Herstellern und Importeuren, Branchenexperten sowie Autohäuser und Werkstätten, die den Kongressteilnehmern im Rahmen von kurzen und knackigen Best-Practice-Vorträgen ihr Wissen vermitteln. Eine Fachmesse mit innovativen Branchendienstleistern aus den drei Bereichen Vertrieb, Service und Digitalisierung rundet die zweitägigen Automotive Business Days ab.
Am 20. Juni steht der Vertrieb im Fokus, am 21. Juni der Service
Am ersten Kongresstag stehen Themen rund um den Vertrieb und die Digitalisierung im Mittelpunkt. Einen Schwerpunkt bilden die neuen Marken, die aktuell in Deutschland Fuß fassen wollen – allen voran die chinesischen Hersteller. Zudem steht am 20. Juni die Frage im Raum, wie man als Kfz-Betrieb die jungen Kunden der Generation Z am besten erreicht.
Die Transformation des klassischen automobilen Vertriebs hin zu einem breit gefächerten Mobilitätsangebot und strikt kundenorientierten Prozessen bildet den Abschluss des ersten Kongresstags.
Tag zwei widmet sich aktuellen Servicethemen – allen voran der Digitalisierung der Serviceprozesse. Gleichzeitig erfahren die Kongressteilnehmer auch, wie es gelingen kann, über den Aufbau einer Servicekultur Kunden zu gewinnen und zu halten. Den Abschluss des Kongresses bildet zu guter Letzt ein drängendes Problem, das vor allem Werkstätten an ihre Grenzen bringt: der akute Fachkräftemangel. Beispiele aus dem Handel zeigen: Machtlos ist man auch dagegen nicht, sofern man die richtige Strategie anwendet.
Interessenten können sich natürlich auch dafür entscheiden, nur einen Kongresstag zu besuchen. Hier geht es direkt zum Programm.
Stand: 08.12.2025
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Verleihung des Automotive Business Awards
Die Teilnehmer der Automotive Business Days sind auch herzlich eingeladen, an der Verleihung des Automotive Business Awards teilzunehmen. Diese findet am Abend des ersten Kongresstags, dem 20. Juni, im Rahmen einer großen Branchenparty statt. Hier geht es direkt zur Anmeldung.