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Drei Tipps zum Umgang mit gefährlichen Batterien
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Über die Gefährlichkeit von Hochvoltbatterien gibt es zahlreiche, aber nicht immer zutreffende Vorstellungen. Die Bundesfachgruppe Freie Werkstätten im ZDK schuf mit einem Brandversuch am neuen TAK-Standort in Bornheim Klarheit.
Wenn weißer Rauch aufsteigt, signalisiert das in Rom die erfolgreiche Wahl eines neuen Papstes. Als am 3. Mai Rauchwolken über Bornheim nahe Bonn zu sehen waren, ging es allerdings nicht um den neuen ZDK-Präsidenten – denn der wurde erst am 14. Juni in Regensburg gewählt. Vielmehr waren Brandversuche die Ursache. Diese fanden auf dem Gelände des neuen Labors der Technischen Akademie des Kraftfahrzeuggewerbes (TAK) statt. Dort trafen sich an dem Tag die Mitglieder der Bundesfachgruppe Freie Werkstätten im ZDK unter der Leitung von Jeffrey Kilian.
Erstmals hatte Kilian die turnusmäßige Frühjahrssitzung der Fachgruppe um einen vorgeschalteten Praxistag ergänzt, um den Mitgliedern und Gästen ein möglichst spektakuläres Praxisprogramm bieten zu können. So richtig spektakulär wurde es dann aber gar nicht, und das war auch gut so. Denn falsche Vorstellungen über die Gefährlichkeit von Hochvoltbatterien sind nicht nur unter Verbrauchern, sondern durchaus auch noch unter vielen Kfz-Profis verbreitet. Der Brandversuch an einer Batterie aus einem Ford Kuga Plug-in-Hybrid, der unter Anwesenheit der Bornheimer Feuerwehr durchgeführt wurde, zeigte aber, dass es gar nicht so leicht ist, eine Batterie in Brand zu setzen – und dass auch das gefürchtete „Durchgehen“ (Thermal Runaway) keineswegs immer eintreten muss.
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