Jeep-Rückruf Drohender Antriebsverlust beim Avenger

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

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Der Hersteller hält das Problem für nicht sicherheitsrelevant, das Kraftfahrt-Bundesamt offenbar schon. Etwa 21.000 Kompakt-SUVs benötigen eine neue elektrische Parksperre.

Eine vierstellige Anzahl an Avengern muss hierzulande überprüft werden. (Bild:  Stellantis Deutschland)
Eine vierstellige Anzahl an Avengern muss hierzulande überprüft werden.
(Bild: Stellantis Deutschland)

Unterschiedliche Angaben gibt es zu einer Maßnahme für den Jeep Avenger. Während eine Markensprecherin von Stellantis betonte, es handele sich „nicht um einen sicherheitsrelevanten Rückruf“, vermeldet das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in seiner Datenbank, dass die Aktion mit dem internen Code „50C“ behördlich überwacht ist.

Den Flensburger Angaben zufolge droht ein Antriebsverlust „aufgrund von Reibkorrosion an den Steckverbindern der elektrische Parksperre“. Wie die Unternehmenssprecherin ankündigte, werden autorisierte Händler das System austauschen und den dazugehörigen Kabelbaum reparieren. Die Reparatur dauere etwa zwei Stunden, sagte sie. Konkret geht es weltweit um rund 21.000 Fahrzeuge der Baujahre 2023 und 2024, davon 5.500 in Deutschland.

Ein weiterer Jeep-Rückruf mit der Kennung „D7D“ ist laut der Deutschlandzentrale hierzulande nicht relevant. Da er aber der US-Verkehrssicherheitsbehörde zufolge aufgrund Untersuchungen der europäischen Kundenbetreuung des Stellantis-Konzerns eingeleitet wurde, soll er an dieser Stelle zumindest erwähnt werden. Protagonist ist der Renegade der Modelljahre 2021 bis 2023.

Bei über 2.200 Exemplaren in Nordamerika könnte eine falsche Rückfahrleuchtenbaugruppe im hinteren Stoßfänger verbaut sein. Um eine reduzierte Wahrnehmbarkeit des Rückfahrlichts künftig auszuschließen, wird dort schon seit Anfang 2025 die Baugruppe inspiziert und bei Bedarf ausgetauscht. Dies dauert wohl maximal eine Stunde.

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