DSG-Getriebe von VW sorgt für Ärger

Autor / Redakteur: sp-x / Dipl.-Päd. Gerd Steiler

In China haben die Probleme mit dem VW-Doppelkupplungsgetriebe einen Massenrückruf ausgelöst. In Deutschland bietet der Hersteller nun eine besondere Kulanz.

VW hat Ärger mit DSG-Getriebe: Aufgrund massiver Nutzerbeschwerden hat sich VW nun zu einer Sonder-Kulanz bereit erklärt.
VW hat Ärger mit DSG-Getriebe: Aufgrund massiver Nutzerbeschwerden hat sich VW nun zu einer Sonder-Kulanz bereit erklärt.
(Foto: VW)

Das Doppelkupplungsgetriebe von VW macht nicht nur in China Ärger, sondern offenbar auch bei deutschen Kunden. Bei einer Umfrage des Online-Portals „Motor-Talk“ klagte etwa jeder zweite Besitzer eines Autos mit Siebengang-DSG (interne Bezeichnung: DQ200) über Probleme. Insgesamt stimmten 833 Nutzer ab, die ein VW-Kozernmodell mit dieser Getriebevariante fahren.

VW hat sich vor dem Hintergrund der Umfrage laut „Motor-Talk“ nun zu einer Sonder-Kulanz bereit erklärt. Das Angebot gilt auch für Fahrer der entsprechenden Modelle von Audi, Seat und Skoda sowie für alle Varianten des DSG-Getriebes. Voraussetzung ist ein Beleg über die Wartung nach Herstellerangaben. In Härtefällen ist auch eine nachträgliche Kulanz möglich. Der genaue Umfang der Kostenübernahme durch VW hängt laut „Motor-Talk“ vom Einzelfall ab.

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