Next E-Go Mobile E-Auto-Bauer stellt erneut Insolvenzantrag

Von Andreas Grimm 2 min Lesedauer

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Zum zweiten Mal ist dem Aachener Elektro-Kleinwagen-Hersteller Next E-Go Mobile das Geld ausgegangen. Der Insolvenzverwalter äußert sich optimistisch, verweist aber auch auf die „aktuelle Situation bei anderen Akteuren des Elektrofahrzeugsektors“.

Senkt sich der Vorhang für Next E-Go Mobile endgültig oder geht er nochmals hoch? Der E-Auto-Hersteller hat Insolvenz angemeldet.(Bild:  E-Go)
Senkt sich der Vorhang für Next E-Go Mobile endgültig oder geht er nochmals hoch? Der E-Auto-Hersteller hat Insolvenz angemeldet.
(Bild: E-Go)

Beim Kleinwagen-Hersteller Next E-Go Mobile stehen die Zeichen auf Alarm. Das Unternehmen mit Sitz in Aachen, das einst wie der Transporter-Hersteller Streetscooter als Ausgliederung aus der dortigen Technischen Hochschule entstanden war, stellte am vergangenen Freitag, 8. März, einen Antrag auf Insolvenz. Das zuständige Amtsgericht Aachen hat bereits den Sanierungsexperten Dr. Claus-Peter Kruth von der Kanzlei Andres Partner zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt (Az. 93 IN 46/24).

Dass ein junges Unternehmen im kapitalintensiven Autombilbau in Liquiditätsnöte kommt, ist an sich nicht ungewöhnlich. Bei der Next E-Go Mobile SE zeigt aber schon der Name, dass das Unternehmen schon einmal aufgestanden ist. Bereits im Jahr 2020 geriet es – damals noch unter dem Ursprungsnamen E-Go – im Zuge der Corona-Krise in Existenznöte. Danach hatten verschiedene Investoren, die das Thema nachhaltige Mobilität voranbringen wollten, für einen Neuanfang gesorgt (seither steht der Zusatz „Next“ im Firmennamen).