Medienberichte Aiways droht die Pleite in China

Von Henrik Bork 4 min Lesedauer

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Der E-Automarkt boomt in China und nahezu alle Hersteller profitieren davon. Profitabel ist das Geschäft aber oft noch nicht. Nun scheint der Haupt-Investor von Aiways kein Geld mehr nachzuschießen – und die Gehälter der Mitarbeiter des Europa-Pioniers in China bleiben aus.

Die Modelle von Aiways (hier der U5) sieht man nur selten auf der Straße.(Bild:  Aiways)
Die Modelle von Aiways (hier der U5) sieht man nur selten auf der Straße.
(Bild: Aiways)

Dem scharfen Wettbewerb in China sind nicht alle E-Auto-Hersteller gewachsen. Das jüngste Opfer droht Aiways zu werden – eine bereits in Deutschland verkaufte, aber auf dem chinesischen Heimatmarkt noch eher unbekannte Marke. Die Löhne für die Angestellten und die Miete für das Büro in Schanghai könnten nicht mehr bezahlt werden, heißt es in noch unbestätigten Medienberichten.

„Die herausfordernde Situation daheim hat die Firma mit einer sich vertiefenden Liquiditätskrise zurückgelassen“, schreibt das Wirtschaftsmagazin Caixin ausnahmsweise in etwas verquastem Chinesisch. Auf Deutsch scheint die Lage etwas einfacher zu beschreiben zu sein: Aiways geht offenbar gerade das Geld aus.