Wärmepumpen im K&L-Betrieb „Effizient, aber nicht immer ideal“

Das Gespräch führte Jakob Schreiner 4 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Wärmepumpen bieten zahlreiche Vorteile gegenüber herkömmlichen Heizsystemen: Sie sind umweltfreundlich, effizient und unabhängig von fossilen Brennstoffen. Doch ihr Einsatz in K&L-Betrieben erfordert eine genaue Prüfung. Experten von Borgers erklären, welche Technologien sich eignen, wo Grenzen liegen und ob sich die Investition langfristig lohnt.

Matthias Niemeier (l.) und Patrick Kaspari(Bild:  Borgers GmbH)
Matthias Niemeier (l.) und Patrick Kaspari
(Bild: Borgers GmbH)

Redaktion: Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Vorteile von Wärmepumpen im Vergleich zu herkömmlichen Heizsystemen?

Patrick Kaspari: Wärmepumpen bieten generell einen Vorteil gegenüber Heizsystemen mit fossilen Brennstoffen. Zum einen bieten moderne Wärmepumpen eine hohe Energieeffizienz, da mit ein kWh Strom circa drei bis fünf kWh Wärme erzeugt werden können. Zum anderen reduzieren Wärmepumpen den CO2-Ausstoß, insbesondere dann, wenn der Strom zum Betrieb aus erneuerbaren Energien kommt. Weitere Vorteile bietet eine Wärmepumpe hinsichtlich der Unabhängigkeit von Gas oder Öl, da hierfür keine Versorgungsanschlüsse im Gebäude benötigt werden, die oftmals sehr teuer sein können. Zum Beispiel eignet sich eine Luft-Wasser-Wärmepumpe besonders gut in Verbindung mit einer Flächenheizung. Dies gewährleistet eine gleichmäßige Wärmeverteilung und gute Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter.