Nachruf Trauer um ZDK-Ehrenpräsident Bernhard Enning

Von Doris S. Pfaff 2 min Lesedauer

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Große Trauer beim ZDK: Ehrenpräsident Bernhard Enning (84) ist gestorben. Er galt nach der Wende als prägende Kraft bei der Gestaltung der Vereinigung des Deutschen Kfz-Gewerbes.

Er gilt als der Motor der Vereinigung des Deutschen Kfz-Gewerbes: In Bernhard Ennings  Amtszeit als ZDK-Präsident fiel die deutsche Wiedervereinigung. Nun starb der ZDK-Ehrenpräsident im Alter von 84 Jahren. (Bild:  VCG)
Er gilt als der Motor der Vereinigung des Deutschen Kfz-Gewerbes: In Bernhard Ennings Amtszeit als ZDK-Präsident fiel die deutsche Wiedervereinigung. Nun starb der ZDK-Ehrenpräsident im Alter von 84 Jahren.
(Bild: VCG)

Bernhard Enning ist tot. Der Ehrenpräsident des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) starb unerwartet im Alter von 84 Jahren am 16. Mai in seiner Heimat Zell/Mosel. Auf Wunsch seiner Familie wurde die Öffentlichkeit erst jetzt informiert.

Enning hat sich mehr als 30 Jahre ehrenamtlich für das Kfz-Gewerbe engagiert. In den Jahren von 1990 bis 1996 hatte er das Amt des ZDK-Präsidenten inne. In dieser Funktion hat er ganz entscheidend nach dem Ende der DDR die Vereinigung des Deutschen Kfz-Gewerbes mitgestaltet und geprägt und damit Verbandsgeschichte geschrieben.

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Seine Weggefährten loben insbesondere Ennings Stärken, auch in Krisen besonnen zu reagieren und diese auch immer als Chance zu begreifen. Der Automobilunternehmer aus Recklinghausen galt als guter Zuhörer, als Mutmacher und Anpacker.

Mutmacher und Anpacker

Auch wenn er seine Amtszeit als Präsident freiwillig auf zwei Wahlperioden begrenzte, blieb er im Kfz-Gewerbe weiter präsent und ihm verbunden. Acht Jahre lang stand Enning zuvor dem Kfz-Gewerbe NRW als Präsident vor und hatte viele Ehrenämter inne. Unter anderem gehörte er dem Präsidium der Deutschen Automobil Treuhand (DAT) an, dem Vorstand des Deutschen Verkehrssicherheitsrates und dem Präsidium der Deutschen Verkehrswacht. Bis ins hohe Alter blieb er dem Verband eng verbunden und nahm auch regelmäßig an offiziellen Branchenveranstaltungen teil.

Die Trauer im Verband ist entsprechend groß. ZDK-Präsident Arne Joswig zeigte sich betroffen: „Unser Ehrenpräsident Bernhard Enning war ein von allen Seiten hoch geschätzter Kollege. Mit seiner zugewandten, engagierten und warmherzigen Art konnte er die Menschen für sich gewinnen.“ In seiner Zeit als ZDK-Präsident von 1990 bis 1996 habe er sich vor allem beim Aufbau von Verbandsstrukturen in den neuen Bundesländern bleibende Verdienste erworben. Der Bundespräsident habe ihm daher völlig zu Recht das Bundesverdienstkreuz verliehen. Nicht zuletzt war er dem ZDK bis ins hohe Alter eng verbunden „und immer an allem interessiert, was in Bonn, Berlin und Brüssel passiert. Er hat auch mich persönlich immer nach allen Kräften unterstützt. ‚Sein‘ Kfz-Gewerbe hat ihm durch Verleihung der Goldenen Ehrennadel Respekt für seine Lebensleistung gezollt.“

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