Mazda MX-5 Ein Brainstorming, das Automobilgeschichte schrieb

Von Steffen Dominsky 4 min Lesedauer

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Aus einem Scribble, einer Kreidezeichnung, entstand vor 45 Jahren die Idee für den weltweit erfolgreichsten Roadster aller Zeiten. Seit 1989 in vier Versionen gebaut, gelang Mazda mit dem MX-5 das, was man unter einer echten Stilikone versteht.

Vor 45 Jahren erblickte der Mazda MX-5 das Licht der Welt. Auslöser für den erfolgreichsten Roadster aller Zeiten war der Traum des US-amerikanischen Publizisten Robert („Bob“) Hall von der Neuauflage eines englischen Roadsters.(Bild:  Mazda)
Vor 45 Jahren erblickte der Mazda MX-5 das Licht der Welt. Auslöser für den erfolgreichsten Roadster aller Zeiten war der Traum des US-amerikanischen Publizisten Robert („Bob“) Hall von der Neuauflage eines englischen Roadsters.
(Bild: Mazda)

Es war ein Brainstorming, das Automobilgeschichte schreiben sollte, auch wenn das die beiden Beteiligten, der Publizist Robert („Bob“) Hall und Kenichi Yamamoto, damals Leiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung bei Mazda, an jenem Frühlingstag im Jahr 1979 noch nicht ahnten. Das Gespräch der beiden Automobilexperten führte zur Geburt des Mazda MX-5, meistverkaufter Roadster aller Zeiten und Ikone des Automobilherstellers aus Hiroshima. Seit 1989 verkörpert der bis heute in vier Generationen gebaute Sportwagen Fahrspaß, Ausgewogenheit, Agilität und Leichtigkeit sowie die vollkommene Einheit von Fahrer und Fahrzeug, die Mazda „Jinbai Ittai“ nennt.

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Vielleicht war es genau der richtige Zeitpunkt für diesen inspirierenden Gedankenaustausch, denn die Sakura, die japanische Kirschblüte als Symbol für neue Vitalität, frisches Leben und damit Visionen, hatte 1979 in Hiroshima gerade begonnen, als sich der amerikanische Journalist mit dem Mazda-Mann traf. Die beiden diskutierten zunächst ausführlich die Erfolge des damals neuen Sportcoupés Mazda RX-7 mit Kreiskolbenmotor, Leichtbautechniken und einem Fahrzeuglayout mit nahezu idealer Gewichtsverteilung von 51 zu 49 Prozent für maximalen Fahrspaß.