Histo-Rennen Ein halbes Jahrhundert Oldtimer-Grand-Prix

Von Steffen Dominsky 2 min Lesedauer

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Es ist eine Institution: das unter Fans und Fachleuten meist mit „OGP“ abgekürzte Oldtimer-Megaevent. Vom 11. bis 13. August feiert die bekannte Klassiker-Veranstaltung am Nürburgring ihren 50. Geburtstag.

Heiße Autos, heiße Strecke und oft auch heißes Wetter: Der Oldtimer-Grand-Prix am Nürburgring ist eine Insititution. Eine, die dieses Jahr ihren 50. Geburtstag feiert.(Bild:  Dominsky – VCG)
Heiße Autos, heiße Strecke und oft auch heißes Wetter: Der Oldtimer-Grand-Prix am Nürburgring ist eine Insititution. Eine, die dieses Jahr ihren 50. Geburtstag feiert.
(Bild: Dominsky – VCG)

Ein imaginäres H-Kennzeichen hat er schon seit vielen Jahren, der Oldtimer-Grand-Prix (OGP) am Nürburgring. Doch in diesem Jahr feiert das bekannte Rennspektakel für historische Rennfahrzeuge ein sattes Jubiläum: 50 Jahre. Da passt das Prädikat „und kein bisschen leise“ quasi wie die Faust aufs Auge. Diesem Prädikat und zahlreichen anderen wird die traditionsreichste europäische Rennveranstaltung wohl auch diesem Jahr vom 11. bis 13. August wieder perfekt gerecht werden. Im Rahmen von elf Rennen werden mehr als 500 der wichtigsten Fahrzeuge der Oldtimergeschichte gegeneinander und die Unbilden des Rings antreten. Zugleich werden die AMG-Arena und die Clubparkplätze rund um die Grand-Prix-Strecke in der Eifel wieder als rollendes Museum dienen. Das alte Fahrerlager wird wie immer Treffpunkt der Vorkriegsfahrzeuge sein, und im sogenannten neuen Fahrerlager sind Teams und Rennserien entlang der Boxen untergebracht.

In ausgewählten Zeitfenstern werden Besucher auch zahlreiche Klassiker auf der Nordschleife erleben können. Typisch für die traditionsreichste deutsche Klassik-Rennveranstaltung mit internationaler Beteiligung ist die Vielfalt der Rennserien: Die Grand-Prix-Cars der HGPCA ab den 1930er-Jahren und die Formel-Junior der Baujahre bis 1961 eröffnen den Reigen der Monoposti. Eine prominente Auswahl von Formel-1- und -2-Boliden, die Grand Prix der 1950er- bis 1980er-Jahre in verschiedenen Rennen umfassen, wird zusammen mit der FHR mit ihren Sportwagen und GTs bis hin zu den DTM-Boliden der 1990er-Jahre wie immer für Fourore sorgen. Und nicht zu vergessen die Vintage-Renner und Sportwagen im alten Fahrerlager. Viele bekannte Fahrer und Teams präsentieren sich bei Rennen, Demo-Fahrten und Autogrammstunden im Fahrerlager.

Und ebenfalls wie in den Jahren zuvor werden auch beim 50. Oldtimer-Grand-Prix jede Menge Markenclubs vertreten sein, wie die von Alfa Romeo, Alpine, BMW, Ferrari, Jaguar, Maserati, Porsche, die von Anfang an dabei sind, sowie die von Bentley, Ford, Mercedes, MG, Opel, Triumph, TVR und weiteren. Zum Jahresende soll zudem ein Jubiläumsbuch erscheinen, das einen Überblick über die Highlights des OGP seit 1973 gibt und die schönsten Geschichten von Menschen und Maschinen mit Sportgeschichte enthält. Menschen wie Ulrich Sauer, der mit seinem BMW 328 Roadster von 1936 an an jedem (!) Oldtimer-GP erfolgreich und ohne Ausfall teilgenommen hat. Er wird zusammen mit anderen BMW 328 den Lauf der Vorkriegsfahrzeuge anführen, so wie das schon 1973 war. OGP-Mitbegründer Hubertus Graf Dönhoff hat eine große Zahl früherer Teilnehmer eingeladen. Informationen dazu, zu den Ticketpreisen (Freitag 35 Euro, Samstag 69 Euro, Sonntag 45 Euro) und rund um den 50. Oldtimer-Grand-Prix unter www.oldtimergrandprix.com. 

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