Skoda-Partnerverband Eindringlicher Blick auf das Risikofeld Service

Von Andreas Grimm 5 min Lesedauer

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Der Marktanteil von Skoda steigt weiter, die Rendite liegt weit über dem Branchenschnitt. Gute Vorzeichen für die Mitgliederversammlung des Skoda-Partnerverbands – doch den Verbandsvorstand und auch den Importeur treibt eine Sorge um.

Skoda ist in Deutschland weiterhin rasant unterwegs, der Marktanteil steigt. Den im Bild gezeigten Elroq im Rallye-Trim gibt es zwar nicht ab Werk, aber das Skoda-Marketing hat ein Folierierungs-Kit im Stil des RS 130 für den Handel zusammengestellt.(Bild:  Grimm – VCG)
Skoda ist in Deutschland weiterhin rasant unterwegs, der Marktanteil steigt. Den im Bild gezeigten Elroq im Rallye-Trim gibt es zwar nicht ab Werk, aber das Skoda-Marketing hat ein Folierierungs-Kit im Stil des RS 130 für den Handel zusammengestellt.
(Bild: Grimm – VCG)

Der Verband der Skoda-Vertragspartner (VDS) stellt den Aftersales in den Fokus – aus vielfältigen Gründen. Seit dem 1. November sind zahlreiche Partner, die von der Vertriebsnetz-Verkleinerung betroffen waren, als reine Servicebetriebe aktiv. Gleichzeitig zeigen sich erste Warnzeichen, dass Werkstattauslastung und Rendite im Aftersales-Geschäft mittelfristig unter Druck geraten. In dieser Gemengelage aktiv zu werden, sieht der VDS als eine zentrale Aufgabe an. „Die Zukunft hängt davon ab, was wir heute tun“, zitierte VDS-Präsident Thomas Peckruhn am Samstag zu Beginn der Jahrestagung des Verbands Mahatma Gandhi.

Der Verband tut, was er über Jahrzehnte hinweg erfolgreich getan hat (exakt seit 34 Jahren). Er stellt rechtzeitig die Weichen und spricht kritische Entwicklungen im Austausch mit dem Importeur an. Intern hat der VDS auf die Service-Herausforderungen mit der Schaffung eines eigenen Vorstandspostens reagiert: Petra Wieseler aus Ulm, Geschäftsführerin des Autohauses Kreisser, wurde in den Vorstand kooptiert. Sie wird fortan die Belange der reinen Servicebetriebe in den Blick nehmen.