E-Gebrauchtwagen Eine Frage des Akkus

Von Doris S. Pfaff 4 min Lesedauer

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Um Antriebsbatterien gebrauchter E-Autos rechtssicher beurteilen zu können, braucht es ein standardisiertes Testverfahren. Daran arbeitet der ZDK gemeinsam mit dem saarländischen Wirtschaftsministerium.

Batterietests gibt es inzwischen einige. Doch die Testverfahren und -messungen unterscheiden sich je nach Anbieter. Das führt zu unterschiedlichen Ergebnissen. Deshalb hält der ZDK ein standardisiertes Verfahren für erforderlich.(Bild:  ProMotor)
Batterietests gibt es inzwischen einige. Doch die Testverfahren und -messungen unterscheiden sich je nach Anbieter. Das führt zu unterschiedlichen Ergebnissen. Deshalb hält der ZDK ein standardisiertes Verfahren für erforderlich.
(Bild: ProMotor)

Um herauszufinden, wie es technisch um die Batterie steht, braucht es einen rechtssicheren und standardisierten Test. Zwar gibt es inzwischen Verfahren, die Auskunft über den Zustand der Antriebsakkus geben. Aber diese unterscheiden sich je nach Anbieter. Ein zertifiziertes Standardverfahren fehlt – und ist aus Sicht des Kfz-Gewerbes dringend erforderlich.

Das sieht auch das saarländische Wirtschaftsministerium so und arbeitet deshalb in einem Projekt unter Beteiligung des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) daran, ein einheitliches, standardisiertes Testverfahren zu entwickeln, mit dessen Hilfe man verbindliche Aussagen zum sogenannten Gesundheitszustand (State of Health, kurz SoH) von E-Auto-Batterien treffen kann.