Auto-Check: Subaru Crosstrek 2.0ie Platinum CVT Einer boxt sich durch

Von Steffen Dominsky 7 min Lesedauer

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Ja, bei Subaru lebt man durchaus andere Philosophien. Das fängt beim Klassiker „Motor“ und „Antrieb“ an und endet bei modernen Errungenschaften wie den Assistenzsystemen. Auch hier geht die Marke ihren eigenen Weg.

In zwei Generationen als „XV“ vermarktet, ist die aktuelle, höhergelegte Variante des Impreza seit 2024 als „Crosstrek“ erhältlich. In der Topausstattung „Platinum“ bietet der Kompakt-SUV eine umfangreiche Komfort- und Sicherheitsausstattung.(Bild:  Dominsky – VCG)
In zwei Generationen als „XV“ vermarktet, ist die aktuelle, höhergelegte Variante des Impreza seit 2024 als „Crosstrek“ erhältlich. In der Topausstattung „Platinum“ bietet der Kompakt-SUV eine umfangreiche Komfort- und Sicherheitsausstattung.
(Bild: Dominsky – VCG)

Die, die mit dem Strom schwimmen, sind bekanntlich die toten Fische. So gesehen ist die japanische Marke mit den sechs Sternen im Logo ein quicklebendiger Fisch. Schließlich baut sie Autos, die in vielerlei Hinsicht so gar nicht dem Mainstream entsprechen. Autos, die fast immer über vier anstatt nur zwei angetriebene Räder verfügen und die wiederum fast immer von einem Boxermotor angetrieben werden. So auch der Fall beim Crosstrek 2.0ie Platinum CVT, den unsere Redaktion unlängst ausführlich bewegen durfte. Crosstrek heißt das Modell übrigens erst seit zwei Jahren. Die anderen beiden Modellgenerationen erblickten jeweils unter dem Namen „XV“ das Licht der Welt. Alle miteinander sind sie quasi die SUV-Version des bekannten Impreza, womit klar ist, dass auch Subaru diesbezüglich mit dem Strom schwimmt und mittlerweile parallel zu seinem „normalhohen“ Klassiker eine höhergelegte Version anbietet.

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Auch optisch beugt sich der Hersteller aus Nippon dem vielfachen Trend und hat seinem Modell ein Aussehen verpasst, das irgendwie an Transformer erinnert – Sie wissen schon: Diese Spielzeugmodelle, bei denen aus einem Auto ein Kampfroboter wird und umgekehrt. Gepfeilte Scheinwerfer und zerklüftete Rückleuchten sowie „kryptische“ Stoßfänger- bzw. Radlaufapplikationen aus pechschwarzem Kunststoff. Ebenfalls heutzutage ein Muss: eine nach hinten stark abfallende Dachlinie mit entsprechenden Auswirkungen in Sachen Kopffreiheit auf der Rücksitzbank – ab ca. 1,85 Meter Größe droht Kopf-zu-Dachkontakt – und der Sicht nach hinten. Letztere verdient auch dank der „monströsen“ C-/D-Säulen (siehe Bildergalerie) das Prädikat „bescheiden“. Die Beinfreiheit in der zweiten Reihe hingegen ist gut. Ebenso die Konnektivität: Für ladehungrige Mitreisende gibt’s immerhin zwei USB-Buchsen in der mittleren Konsole.