Kfz-Gewerbe Niedersachsen-Bremen An i-Kfz führt kein Weg vorbei

Von Nick Luhmann 1 min Lesedauer

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Auch wenn die voll automatisierte Onlinezulassung durch Autohäuser noch nicht richtig läuft, sollten sich die Händler mit dem System beschäftigen. Denn irgendwann wird i-Kfz funktionieren, sagt das Kölner Unternehmen Premiumzulasser.

Kooperieren und tauschen sich in Sachen i-Kfz aus: (v. l.) Karl-Heinz Bley, Präsident des Landesverbands Niedersachsen-Bremen, Florian Cichon, Vorsitzender von Premiumzulasser, und Christian Metje, Geschäftsführer des Landesverbands Niedersachsen-Bremen.(Bild:  Kfz-Gewerbe Niedersachsen-Bremen)
Kooperieren und tauschen sich in Sachen i-Kfz aus: (v. l.) Karl-Heinz Bley, Präsident des Landesverbands Niedersachsen-Bremen, Florian Cichon, Vorsitzender von Premiumzulasser, und Christian Metje, Geschäftsführer des Landesverbands Niedersachsen-Bremen.
(Bild: Kfz-Gewerbe Niedersachsen-Bremen)

Die Einführung von i-Kfz Stufe 4 gestaltet sich weiterhin schleppend. Dies berichtete Florian Cichon, Vorstandsvorsitzender der Kölner Premiumzulasser eG (PZeG), auf der Mitgliederversammlung des Landesinnungsverbands Niedersachsen des Kraftfahrzeug-Techniker-Handwerks und der Delegiertenversammlung des Landesverbands des Kraftfahrzeuggewerbes Niedersachsen-Bremen in Walsrode.

Trotzdem appellierte er an die Teilnehmer der Konferenz, die Implementierungsphase zu nutzen, um sich mit dem digitalen Zulassungsportal des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr vertraut zu machen. „An i-Kfz Stufe 4 führt kein Weg vorbei. Das System wird über kurz oder lang voll funktionsfähig sein und zu einer deutlichen Optimierung der Arbeitsabläufe bei der Zulassung, Ummeldung und Außerbetriebsetzung von Kraftfahrzeugen führen“, so Cichon.

Die Zulassungssoftware der Premiumzulasser eG, mit der mehr als 60 Mitgliedsbetriebe und 6.000 Autohäuser arbeiten, ist über die Großkundenschnittstelle des Kraftfahrt-Bundesamts mit i-Kfz Stufe 4 vernetzt. „Aktuell werden nur knapp 20 Prozent aller Zulassungsvorgänge voll automatisiert abgewickelt“, sagte der PZeG-Chef.

Laut Cichon haben rund 60 von 414 bundesweiten Zulassungsbehörden aufgrund von Sicherheitslücken noch immer keinen Zugriff auf das Tool. Die Einsteuerung zu vieler Aufträge auf einmal führe zudem regelmäßig zu Fehlermeldungen. Entsprechend zurückhaltend reagiere der Handel. Dennoch rechnet Cichon damit, dass i-Kfz Stufe 4 bis spätestens zum Jahresende einwandfrei funktionieren wird.

Die Kölner Genossenschaft und der Kfz-Landesverband Niedersachsen-Bremen kooperieren seit April 2024 miteinander. „Die Umsetzung von i-Kfz Stufe 4 stellt unsere Betriebe vor enorme Herausforderungen. Da ist es äußerst hilfreich, einen anerkannten Zulassungsprofi mit ausgewiesener IT-Kompetenz an unserer Seite zu haben“, hatte Verbandspräsident Karl-Heinz Bley auf der Mitglieder- und Delegiertenversammlung noch einmal betont. Er erwarte von der Partnerschaft einen weiteren Schub bei der Digitalisierung von Arbeitsprozessen, der in den Autohäusern zu einer spürbaren Entlastung bei zeit- und personalaufwendigen Standardprozessen führen wird.

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