Spezialfahrzeuge Einst Holz- und Blech-, heute Carbon- und Aramid-Experte

Von Steffen Dominsky 3 min Lesedauer

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Vom Kutschen- zum weltweit gefragten Spezialfahrzeugbauer. Auf diese Entwicklung kann die Frankfurter Carl Friederichs GmbH zurückschauen und feiert 2025 das 185-jährige Bestehen. Neben der Tätigkeit als klassischer K+L-Betrieb hat sich das Unternehmen vor allem auf die Herstellung von Modellen der Sonder- und Blaulichtfraktion fokussiert.

Feuer und Flamme für den Karosseriebau: Bei Friederichs in Frankfurt dreht sich 185 Jahre alles rund um die Fertigung und den Umbau von (Sonder-) Fahrzeugen.(Bild:  Friederichs)
Feuer und Flamme für den Karosseriebau: Bei Friederichs in Frankfurt dreht sich 185 Jahre alles rund um die Fertigung und den Umbau von (Sonder-) Fahrzeugen.
(Bild: Friederichs)

185 Jahre ist es her, da gründete Heinrich Ludwig Friederichs seinen „Sattler- und Carossierbetrieb“. Zu dieser Zeit lagen eine Lehre als Sattler- und Wagenbauer sowie sechs Jahre Wanderschaft hinter ihm. Auf seinem langen Weg machte er unter anderem Station in London, St. Petersburg und Moskau. Dort arbeitete er bei Konstrukteuren hochherrschaftlicher Kutschen. 1838 kehrte er in die Heimat zurück. Am 1. Juli 1840 eröffnete er einen Betrieb, der sich auf die Konstruktion von aufwendig gestalteten Pferdekutschen für reiche Handelsherren und russische Fürsten spezialisierte.

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Diesen Betrieb bzw. dieses Unternehmen gibt es bis heute. Es hat sich mittlerweile auf maßgeschneiderten Fahrzeugbau spezialisiert und steht mit seinen Produkten für den sicheren Transport von Politikern, Royals, VIPs, Polizisten, Patienten oder wertvollen Gütern weltweit. Über die Jahre entwickelte es sich zu einem international gefragten Produzenten von Sonderschutzfahrzeugen, Geld- und Werttransportern, mobilen Banken sowie Blaulichtfahrzeugen. Und das kam so...