Ola Källenius „Elektro bleibt – der Verbrenner bleibt länger“

Von Jens Rehberg 2 min Lesedauer

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Der Mercedes-Chef pocht im Zuge der Transformation auf Technologieoffenheit. Nichtsdestotrotz treibt er die Elektrifizierung der Stuttgarter Modellpalette mit Nachdruck voran.

Ola Källenius: „Das regulatorische Umfeld ist so unsicher wie seit Jahrzehnten nicht mehr.“(Bild:  Rehberg – VCG)
Ola Källenius: „Das regulatorische Umfeld ist so unsicher wie seit Jahrzehnten nicht mehr.“
(Bild: Rehberg – VCG)

„Der Umstieg auf die Elektromobilität dauert länger als gedacht“, räumte Mercedes-Chef Ola Källenius auf dem 25. Branchengipfel des Instituts für Automobilwirtschaft am Donnerstag in Nürtingen ein. Klar sei aber im Hinblick auf die Dekarbonisierung: „Die Aufgabe geht nicht weg.“ Die Industrie müsse sich daher entsprechende Ziele setzen – Mercedes wolle sein Geschäftsmodell bis Ende des nächsten Jahrzehnts dekarbonisieren.

Ein entscheidender Wettbewerbsvorteil dafür sei Flexibilität, „denn der Verbrenner wird wahrscheinlich länger bleiben“. Der Verbrennerantrieb werde bei Mercedes weiterhin rundum erneuert, „die Herausforderung dabei ist es, kostenmäßig so viel wie möglich zwischen Elektroantrieb und Verbrenner zu verheiraten."