Trend-Tacho: Kaufabsichten Elektro-Förderung zündet bei Verbrauchern noch nicht so richtig

Von Jens Rehberg 3 min Lesedauer

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Elektromobilität und neue, zumeist aus Asien stammende Automarken. Das sind nach wir vor die Brennpunktthemen in Sachen Kaufinteresse der Privatkunden. Wie sich die jüngste staatliche Elektro-Förderung aktuell auswirkt, darüber ist sich die Branche uneins. Wir haben die Kunden selber gefragt.

Knapp ein Drittel der deutschen Autofahrer lehnt es ab, dass der Staat mit Steuergeldern die Elektrifizierung der Pkw-Flotte vorantreibt.(Bild:  Gemini / KI-generiert)
Knapp ein Drittel der deutschen Autofahrer lehnt es ab, dass der Staat mit Steuergeldern die Elektrifizierung der Pkw-Flotte vorantreibt.
(Bild: Gemini / KI-generiert)

Auch wenn einige Hersteller aktuell mit ihrem Auftragseingang zufrieden sind – die erhofften starken Impulse konnte die im Januar von der Bundesregierung angekündigte, neu aufgelegte Elektro-Prämie noch nicht setzen. Ein knappes Fünftel der deutschen Autofahrer zieht den Kauf eines neuen E-Autos zwar in Erwägung, will aber bis Mai warten, bis die Prämie auch tatsächlich beantragt werden kann. Das ist ein Ergebnis der aktuellen Trend-Tacho-Studie von »kfz-betrieb«, KÜS und Wolk & Nikolic. Für die repräsentative Erhebung wurden im Februar insgesamt 1.000 Pkw-Fahrer befragt, die für Wartung und Reparatur ihres Fahrzeugs mitverantwortlich sind.

Nur fünf Prozent sagen, dass sie bereits jetzt ein neues E-Auto kaufen wollen. Über ein Drittel der Befragten würde auch bei einer noch höheren Elektro-Prämie keinen entsprechenden Kauf in Betracht ziehen. Zudem sagen 25 Prozent der Autofahrer, dass sie die Elektro-Förderung durchaus in Anspruch nehmen würden, wenn sie denn auch für ein elektrisch betriebenes Gebrauchtfahrzeug beantragt werden könnte.