Elektro-Zwerg: Tazzari Zero jetzt erhältlich

Redakteur: Andreas Wehner

Mit dem italienischen Zweisitzer will der Elektrofahrzeug-Anbieter Smiles vor allem eine junge, designorientierte Zielgruppe ansprechen. Das 2,88 Meter lange Auto kostet 23.999 Euro.

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Die Smiles AG hat jetzt den Tazzari Zero vorgestellt. Mit dem italienischen Zweisitzer will der Elektrofahrzeug-Anbieter vor allem eine junge, designorientierte Zielgruppe ansprechen. Das 2,88 Meter lange Auto erinnert ein wenig an den Smart Fortwo und kostet 23.999 Euro.

Der Zero kommt mit einer Aluminium-Rahmenstruktur, die für den Rennsport entwickelt wurde. Mit seinem geringen Gewicht von 550 Kilogramm soll das Modell verhältnismäßig sportliches Fahren ermöglichen. Der zentral angeordnete Drehstrom-Asynchronmotor bringt seine Kraft über die Hinterachse auf die Straße und beschleunigt den Zero in in weniger als fünf Sekunden von 0 auf 50 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 90 km/h.

Die Energie dazu schöpft das Fahrzeug aus Lithium-Eisenphosphat Batterien. Das Batteriesystem kann an jeder herkömmlichen 230-Volt-Steckdose geladen werden. Optional ist auch eine Vorbereitung für den Anschluss eines Schnellladegerätes sowie ein passendes Drehstrom-Schnellladegerät verfügbar. Damit lässt sich die Batterie des Zero in weniger als einer Stunde auf 80 Prozent der Gesamtkapazität aufladen. Der normale Ladezyklus an der Haushaltssteckdose dauert ungefähr sechs Stunden. Voll geladen kommt der Zero 140 Kilometer weit.

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Die Smiles AG im unterfränkischen Aub bei Würzburg vertreibt bereits seit Jahren Elektrofahrzeuge. Nach eigenen Angaben ist das Unternehmen derzeit in Deutschland mit einem Marktanteil von mehr als 50 Prozent der Marktführer bei den Elektrofahrzeugen. Das Unternehmen importiert neben dem Tazzari Zero auch Fahrzeuge des indischen Herstellers Reva und produziert selbst den City El. Die gesamte Produktpalette vermarkten die Unterfranken unter der Dachmarke „Smiles-World“.

Unternehmensvorstand Karl Nestmeier will sein Produktportfolio nach und nach erweitern und sucht derzeit Autohäuser, die als Partnerbetriebe in die Welt der Elektromobilität einsteigen möchten. In ganz Deutschland sollen sogenannte Smiles-Center im Shop-in-Shop-Konzept entstehen. Bis Ende 2010 sollen es 65 bis 70 Center werden, bis Ende 2011 etwa 120.

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