Elektromobilität: Ausgereift von Anfang an

Autor / Redakteur: Christian Bartsch / Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow

Die lange Entwicklungszeit hat beim E-Golf zu einer hohen Reife und problemlosen Handhabbarkeit geführt. Doch die Einschränkungen seiner Bauart kann er auch nicht auflösen. Richtig Spaß macht dagegen der Golf GTE mit Plug-in-Hybrid.

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Ganz schön voll hier: Die elektrischen Komponenten brauchen Platz und kosten auch etwas Kofferraumvolumen.
Ganz schön voll hier: Die elektrischen Komponenten brauchen Platz und kosten auch etwas Kofferraumvolumen.
(Foto: VW)

Im Gegensatz zu anderen Herstellern hat sich VW mit der Vorstellung des Elektro-Golf Zeit gelassen. Eile war wegen der schleppenden Nachfrage nach Elektroautos aber ohnehin nicht notwendig. Denn wer als Privatmann ein Elektroauto erwerben will, sollte auch ein eigenes Haus mit eigener Steckdose besitzen, sonst ist der Kauf sinnlos. Behörden- und Firmenfuhrparks haben es da besser, wenn das Auto im Nahbereich gefahren werden soll und wenn die tägliche Fahrstrecke die Reichweite nicht überschreitet.

»kfz-betrieb« ist kürzlich den E-Golf, den E-Up und den Golf GTE gefahren, der im Herbst serienreif sein soll. Wie von VW gewohnt, merkt man allen Autos die lange und gründliche Entwicklungszeit an. Sieht man bei den beiden E-Autos von Reichweite, Gewicht und Preis ab, haben sie keine Schwächen. Alle drei lassen sich hervorragend fahren und verlangen keine Eingewöhnung. Sie werden wie normale Autos mit automatischem Getriebe bedient, nur dass es bei den reinen Elektroautos keine Gangwechsel gibt.