NRW- und Schwabengarage Emil Frey erweitert Portfolio um Nissan

Von Yvonne Simon 2 min Lesedauer

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Das Markenportfolio von Emil Frey hat kaum Lücken. Eine davon war bislang Nissan. Jetzt vermarktet die Gruppe das japanische Fabrikat in Stuttgart und Düsseldorf.

Die Schwabengarage hat 313 Quadratmeter für Nissan reserviert. (Bild:  Nissan)
Die Schwabengarage hat 313 Quadratmeter für Nissan reserviert.
(Bild: Nissan)

Das Markenportfolio von Emil Frey Deutschland ist um das 31. Fabrikat gewachsen: Seit Kurzem bietet das Unternehmen Autos der Marke Nissan an jeweils zwei Standorten in Stuttgart und Düsseldorf an. Nissan-Center-Europe-Geschäftsführer Vincent Ricoux hatte die Partnerschaft kürzlich im Interview mit »kfz-betrieb« bekannt gegeben – jetzt hat Nissan Details genannt.

Das japanische Fabrikat ist einerseits in der Schwabengarage eingezogen: An der Cannstatter Straße in Stuttgart präsentiert Emil Frey Nissan-Modelle auf 313 Quadratmetern Fläche. Ein dreiköpfiges, speziell geschultes Verkaufsteam betreut dort die Kunden.

Dennis-Gabriel Kempf, in der Schwabengarage für den Nissan-Vertrieb verantwortlich, möchte der Mitteilung des Importeurs zufolge „in Stuttgart der Nummer-eins-Ansprechpartner für die Marke Nissan werden“. Emil Frey wolle mit Nissan nicht nur in den Fuhrparks der gewerblichen Kunden vertreten sein, „sondern die Marke auch bei den Privatkunden deutlich bekannter machen“. Mittelfristig wolle die Gruppe die Absatzahlen erhöhen und den Marktanteil von Nissan in der Region steigern.

Den zweiten Nissan-Standort in Stuttgart hat die Gruppe im Nutzfahrzeugzentrum in der Hafenbahnstraße eingerichtet. Dort verkauft Emil Frey künftig die Transporter der Marke.

In Düsseldorf übernimmt die NRW-Garage am Höherweg sowie am Handweiser den Nissan-Vertrieb auf 250 beziehungsweise 200 Quadratmetern. Dort verkauft Emil Frey sowohl Pkw als auch leichte Nutzfahrzeuge. Maik van Ditshuizen, Leiter Marketing der NRW-Garage, will Nissan „als feste und wichtige Größe in Düsseldorf und Umgebung etablieren“.

Noch rund 20 Open Points

Pascal Michaeli, Direktor Händlernetz und Kundenqualität bei Nissan Center Europe, freut sich über die Kooperation mit Emil Frey: „Mit der Partnerschaft wollen wir unseren Wachstumskurs in relevanten unbesetzten Gebieten vorantreiben.“

Nissan-Deutschland-Chef Vincent Ricoux erklärte im Interview, dass im Netz des Importeurs jetzt noch „an die 20 mittlere Standorte“ unbesetzt seien, darunter Mainz, Trier, Bergisch-Gladbach, Siegen und Ingolstadt. Nissan führe nun weitere Gespräche mit Händlern und möchte die letzten Open Points 2023 und 2024 schließen.

Die Emil-Frey-Gruppe hat ihren Stammsitz in Zürich. In Deutschland verfügt sie im Einzelhandel über 15 operative Gesellschaften, die 80 Autohäuser betreiben. Das Markenportfolio ist mit nun 31 Fabrikaten nahezu lückenlos. Die Gruppe ist darüber hinaus in Deutschland als Importeur der Marken Subaru, Mitsubishi und Ora tätig. Das Unternehmen beschäftigt rund 4.800 Mitarbeiter an 100 Standorten.

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