Nachhaltige E-Mobilität Emissionsreduktion durch Batteriereparatur

Von Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow 1 min Lesedauer

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Durch die Reparatur von E-Batterien lassen sich Kosten und Emissionen einsparen. Das zeigt eine neue Studie der Forschungspartner Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen und Henkel.

Die Erkenntnisse haben die beiden Forschungspartner in einem englischsprachigen Whitepaper zur „Optimierung des Lebenszyklus von Elektrofahrzeugen durch Batterie-Reparatur“ zusammengefasst.(Bild:  PEM)
Die Erkenntnisse haben die beiden Forschungspartner in einem englischsprachigen Whitepaper zur „Optimierung des Lebenszyklus von Elektrofahrzeugen durch Batterie-Reparatur“ zusammengefasst.
(Bild: PEM)

Die Reparatur von Elektrofahrzeug-Batterien trägt zur nachhaltigen Entwicklung der E-Mobilität bei. Eine Studie der Forschungspartner Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen und Henkel hat untersucht, wie die Reparatur von Elektrofahrzeug-Batterien im Vergleich zum Austausch ganzer Batteriepacks Kosten und Emissionen senken kann. Die Ergebnisse zeigen, dass die Reparatur einzelner Batteriemodule bis zu 77 Prozent der Kosten spart und die Umweltbelastung durch bis zu 91 Prozent geringere Emissionen reduziert. Die Reparatur kommt somit sowohl den Fahrzeugherstellern als auch den Fahrzeugbesitzern zugute: Hersteller profitieren während der Garantiezeit und Besitzer nach Ablauf der Garantie.

Professor Achim Kampker, Leiter des Lehrstuhls „Production Engineering of E-Mobility Components“ (PEM) der RWTH Aachen, betont, dass die Reparatur ein wichtiger Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Kreislaufwirtschaft für Batterien ist. Der Grund: Die Herstellung neuer Antriebsbatterien braucht viel Energie und ist teuer. Die Batteriereparatur bietet zudem neue Einnahmequellen und Geschäftsmöglichkeiten für alle, die an der Herstellung und dem Verkauf von Elektrofahrzeugen beteiligt sind.

Die Reparaturfähigkeit von Batterien hängt von ihrer Konstruktion und den verwendeten Materialien ab. Ein Reparaturprozess erfordert eine schnelle Demontage und Wiedermontage, ohne das System zu beschädigen. Dieser Prozess beginnt mit dem Öffnen des Batteriepacks, dem Entfernen des defekten Moduls und des alten thermischen Spaltfüllers, dem Auftragen einer neuen Schicht und dem Einbau neuer Dichtungen, bevor das Batteriepack wieder verschlossen wird.

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