Die großen Autohändler 2022 Ende der Preisdiskussion bei der Jürgens-Gruppe

Von Von Stephan Richter 4 min Lesedauer

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Das Mercedes-Benz-Autohaus Jürgens/Bald bereitet sich intensiv auf das Agenturmodell des Herstellers vor. Die neuen Prozesse und ein sich änderndes Kundenverhalten stellen den Handelsbetrieb vor vollkommen neue Herausforderungen.

Das Autohaus Jürgens/Bald hat seine Vertriebsprozesse 2022 auf den Prüfstand gestellt und optimiert.(Bild:  Jürgens-Gruppe)
Das Autohaus Jürgens/Bald hat seine Vertriebsprozesse 2022 auf den Prüfstand gestellt und optimiert.
(Bild: Jürgens-Gruppe)

Die Verträge sind seit knapp zwölf Monaten unterzeichnet: Das Agenturmodell von Mercedes-Benz ist schon lange nicht mehr nur Vision, sondern tritt 2023 in Kraft. Sämtliche Mercedes-Benz-Vertreter haben dem sogenannten „Vertrieb der Zukunft“ (VdZ) zugestimmt. Ab dann sind sie „Agenten“, die vom Hersteller noch klarer definierte Prozesse und einen festgelegten Aufgabenbereich erhalten.

Die Mercedes-Benz-Kunden haben dann deutschlandweit Zugriff auf dasselbe Neuwagenangebot und dieselben Preise. Hohe Nachlässe, Preisdiskussionen, Wiederverkäufe oder Re-Importe sollen somit der Vergangenheit angehören. Zugleich forciert der Hersteller den Internetvertrieb. Denn die Kunden sollen online wie offline allerorts dieselbe „Customer Journey“ mit denselben Erfahrungen durchlaufen, unabhängig davon, wie sie den Weg zum Agenten finden.