Ford Kuga Plug-in-Hybrid: Ende des Desasters in Sicht

Von Julia Mauritz

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Beim Ford Kuga Plug-in-Hybrid gibt es Licht am Ende des Tunnels: Die neuen Batteriepakete sind da, der Handel kann mit dem Austausch loslegen. Bezüglich der Reihenfolge gibt es ein europaweit einheitliches Vorgehen.

Wie viele Kuga-Einheiten weltweit von dem aktuellen Problem betroffen sind, ist nicht bekannt. (Bild:  Stuart G W Price/Ford)
Wie viele Kuga-Einheiten weltweit von dem aktuellen Problem betroffen sind, ist nicht bekannt.
(Bild: Stuart G W Price/Ford)

Im Sommer hatte der Verkaufsstopp des Ford Kuga Plug-in-Hybrid für Schlagzeilen gesorgt. Durch ein Problem mit der Wärmeabfuhr des Akkus drohte im Extremfall ein Fahrzeugbrand. Die Besitzer eines PHEV-Kuga wurden aufgefordert, das Fahrzeug nicht mehr zu laden und rein im Verbrennermodus zu fahren. Von den Problemen betroffen waren nach Angaben von Ford hierzulande 8.000 bereits produzierte Fahrzeuge – rund die Hälfte davon war bereits ausgeliefert.

Mittlerweile sei das Batterieproblem gelöst, unterstreicht Hans-Jörg Klein, stellvertretender Vorsitzender der Kölner Ford-Werke im Gespräch mit »kfz-betrieb« und schildert das weitere Vorgehen: „Wir werden Anfang Januar neue Batterien in die bereits ausgelieferten Kunden- und Händlerfahrzeuge einbauen und werden dabei europaweit einheitlich vorgehen: Wir richten uns nach dem Zulassungsdatum des Fahrzeugs.“ Geplant ist, den Austausch der Batterien bis März abzuschließen.