Die großen Autohändler Deutschlands 2025 Enders-Gruppe – Kurs mit Augenmaß

Von Silvia Lulei 4 min Lesedauer

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Die Autohausgruppe Enders schärft ihr Profil: mehr Prozessdisziplin, stärkere Kundensicht und digitale Servicebausteine. Geschäftsführer Peter Enders setzt dabei auf Kontinuität, messbare Leistung – und ein Team, das den Wandel aktiv mitgestaltet.

Die Autohausgruppe Enders setzt für das nächste Jahr auf Stabilität und legt den Fokus auf Prozesse und Digitalisierung.(Bild:  Autohaus Krah & Enders)
Die Autohausgruppe Enders setzt für das nächste Jahr auf Stabilität und legt den Fokus auf Prozesse und Digitalisierung.
(Bild: Autohaus Krah & Enders)

Ein Jahr nach dem Start des Agenturvertriebs bei Mini zieht Peter Enders eine positive Bilanz. Die einheitlichen Preise, sagt der Geschäftsführer der Autohausgruppe Enders, schaffen Perspektiven für den Handel: „Der Agenturvertrieb ist das Beste, was Verkäufern passieren kann, weil sie nicht in den Verkauf über den Preis hereingetrieben werden.“ Beratungsqualität und Deckungsbeitrag statt kurzfristiger Rabattschlachten ist ohnehin der Leitsatz seiner Häuser. Egal, ob in den Firmen Enders, Ehrlich, Krah & Enders, Karl + Co. oder Ferarri Eberlein, die alle zur Enders-Gruppe gehören – überall setzt man auf nachhaltige Kundenbeziehungen.

Dennoch lief die Transformation zum Direktvertrieb bei Mini nicht geradlinig. Enders formuliert es praxisnah: „Noch einige smarte Lösungen wären schön.“ Und er relativiert: „Kleinigkeiten brauchen Zeit.“ Dass der Mini-Verkauf spürbar in Fahrt kommt, verbucht er als Ergebnis wachsender Systemreife – und konsequenter Teamarbeit vor Ort.