Nachfertigung Endlich wieder Pascha

Von Steffen Dominsky 2 min Lesedauer

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Die Klassik-Sparte von Porsche bietet eine Neuauflage bekannter Stoffe für Sitze und Türverkleidungen an. Es handelt sich um 1:1-Kopien der damals verwendeten Materialien, die strengsten Qualitätskriterien genügen.

Inspiriert von wehenden Zielflaggen, ist das Pascha-Muster eine Hommage an den Motorsport. Erstmals 1977 im 928 in Südfrankreich der Öffentlichkeit präsentiert und bis Mitte der 1980er Jahre zudem auch im 911, 924 und 944 angeboten, wurde das pulsierende, lebendige Muster zu einem der prägendsten Interieur-Designs von Porsche. Der Name „Pascha“ sollte an osmanische Sultane erinnern, die auf komfortablen Seiden- und Samtkissen ruhten.(Bild:  Porsche)
Inspiriert von wehenden Zielflaggen, ist das Pascha-Muster eine Hommage an den Motorsport. Erstmals 1977 im 928 in Südfrankreich der Öffentlichkeit präsentiert und bis Mitte der 1980er Jahre zudem auch im 911, 924 und 944 angeboten, wurde das pulsierende, lebendige Muster zu einem der prägendsten Interieur-Designs von Porsche. Der Name „Pascha“ sollte an osmanische Sultane erinnern, die auf komfortablen Seiden- und Samtkissen ruhten.
(Bild: Porsche)

Sie sind der Lack des Innenraums: Zeigen sie nicht nur Patina, sondern handfesten Verschleiß, dann wird es Zeit für eine Erneuerung. Doch anders als im Fall Karosseriebeschichtung stellt sich bei Sitz- und Türverkleidungsstoffen ganz schnell die Frage „Woher nehmen und nicht stehlen?“ Schließlich sind originale Stoffe mit das erste, was Hersteller mit Blick auf historische Fahrzeuge nicht mehr liefern können.

Diesem Umstand trägt nun Porsche Rechnung und hat deshalb eine breit angelegte Nachfertigungsaktion gestartet. Sie ermöglicht Besitzern klassischer Modelle beziehungsweise den entsprechenden Restaurierungsbetrieben und Autosattlern, bekannte Stoffmuster wie Pascha, Schottenkaro und Pepita wieder in original Porsche-Qualität zu beziehen. Dank der Neuauflage der Stuttgarter lassen sich die Interieurs vieler Young- und Oldtimer sitzbezugmäßig wieder in den Auslieferungszustand zurückversetzen. „Besonders wichtig war uns bei diesem Projekt, dass wir mit den Stoffen unser Qualitätsversprechen einhalten. Im Markt finden sich leider viele Imitationen, die entweder gar nicht als Sitzstoff geeignet sind oder bereits nach kurzer Zeit ihre Optik verlieren. Deshalb möchten wir unseren Kunden wieder eine getestete Original-Alternative bieten,“ sagt Ulrike Lutz, Leiterin Classic bei Porsche.