Neues Arbeitszeitmodell
Wie das Autohaus Markötter die Vier-Tage-Woche eingeführt hat
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Die Autohausgruppe Markötter setzt seit gut einem Jahr auf die Vier-Tage-Woche – auf freiwilliger Basis und für alle Abteilungen. Welche Herausforderungen sie bei der Einführung zu meistern hatte und wovon sie positiv überrascht wurde.
Das in Deutschland heiß diskutierte Thema Vier-Tage-Woche kam bei der Gütersloher Volvo-, Peugeot- und Opel-Autohausgruppe Markötter zum ersten Mal im Oktober 2022 auf die Agenda. Der geschäftsführende Gesellschafter Ralf Markötter und Geschäftsführer Philipp Kielhorn suchten nach einem passenden Konzept, um den Mitarbeitern mit Blick auf die damals galoppierende Inflation unter die Arme zu greifen.
Da eine kollektive Lohnerhöhung in angemessener Höhe nur schwer finanzierbar gewesen wäre, kamen die beiden Führungskräfte bei ihren Überlegungen zu einem ganz anderen Schluss: Sie entschieden, die Arbeitszeit bei gleichem Lohn für alle Mitarbeiter um zehn Prozent zu reduzieren – von 40 auf 36 Stunden – und diese auf freiwilliger Basis auf vier statt auf fünf Tage zu verteilen. Konkret heißt das: An vier Tagen arbeitet das Markötter-Team neun statt acht Stunden. Dafür haben sie drei Tage am Stück frei – wahlweise von Samstag bis Montag oder von Freitag bis Sonntag.
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