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Die Taifuno-Lackierkabine verfügt über ein Raumformat von 8 x 4 x 3 Meter (Länge, Höhe, Breite) und ist somit auch für Volkswagen-Bus- und -Craftermodelle ausreichend dimensioniert. Zudem haben die Erhardts‘ in der Box eine Hebevorrichtung installieren lassen. „Rund 80 Prozent aller Lackierarbeiten finden unterhalb der menschlichen Gürtellinie statt. Das geht bei einem auf den Rädern stehenden Fahrzeug nicht nur auf Kosten des Rückens des Lackierers, sondern auch oft auf Kosten der Qualität der Lackierung“, begründet Jänich die Investition.
Beachtliches Energiesparpotenzial
Nahezu alle neu gebauten Lackieranlagen und Universalarbeitsplätze von Wolf verfügen über eine Wärmerückgewinnung – so auch diese. Die sinnvolle Nutzung der Warmluft, die in allen Betriebsarten der Lackierkabine und der Universalplätze anfällt, bietet ein hohes Kostensenkungspotenzial. „Die zirka 3.000 Euro Aufpreis haben wir in zwei Wintermonaten wieder hereingeholt – ab da beginnt das Sparen“, so der Geschäftsführer.
Stichwort Sparen: Auch die ausgetüftelte Steuerung der Wolf’schen Antriebstechnik hilft, Stromverbrauch und damit Kosten zu senken. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich z. B. um den energiesparenden Umluftbetrieb in der Trockenphase oder den spezielle Reinigungsmodus handelt. Pro Jahr benötigt der Betreiber der Anlage zirka 32 Prozent weniger elektrischer Energie. „Bei der Heizenergie sind es sogar stolze 60 Prozent gegenüber einer Anlage, wie sie vor gut zehn Jahren Stand der Technik war, hat uns Wolf vorgerechnet“, sagt Jänich.
Reparaturzeit spürbar verkürzt
Neben der Energieeinsparung spielt auch der Zeitfaktor eine wichtige Rolle. Deshalb haben die Suhler auch das Wasserlack-Ablüftsystem „Multi-Air“ von Wolf gleich mit installiert – es verkürzt den Trockenprozess spürbar. Parallel zur Lackier- haben sie ihre Trockenkabine angeordnet. Das erlaubt ihnen, das fertig lackierte Fahrzeug sowohl aus der Lackierkabine heraus zu verschieben, als auch es separat von außen einzubringen. Direkt an die Trockenkabine ist der Finishraum angeschlossen – kürzer kann man Wege nicht gestalten.
Nach einem halben Jahr Praxiserfahrung sind die Erhardts mit ihrer Wolf-Anlage rundherum zufrieden. Und nicht nur die: Denn neben deutlichen Kostensenkungen bringt die Anlage mit ihrer 24-Stunden-Nutzung auch einen deutlichen Vorteil für die Kunden: Die gesamte Reparaturdauer verkürzt sich spürbar – und so findet rasch wieder zusammen, was zusammengehört.
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