Audi-/Porsche-Rückrufe Erhöhte Brandgefahr bei E-Tron und Taycan

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

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Durch mögliche Kurzschlüsse in der Hochvoltbatterie besteht eine erhöhte Brandgefahr. Das KBA spricht von sechs bekannten Fällen. Die Audi-Aktion fällt deutlich größer aus als die von Porsche.

Laut KBA sind weltweit 42.668 Einheiten des Audi E-Tron betroffen, davon 1.453 in Deutschland.(Bild:  Audi)
Laut KBA sind weltweit 42.668 Einheiten des Audi E-Tron betroffen, davon 1.453 in Deutschland.
(Bild: Audi)

Audi und Porsche rufen ihre Elektroautos E-Tron und Taycan wegen erhöhter Brandgefahr zurück. Bei den Ingolstädtern fällt die Aktion deutlich größer aus: Weltweit 42.668 SUV sind laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) von den Aktionskürzeln „93U9“ und „93V2“ betroffen, davon 1.453 in Deutschland. Bei den Zuffenhausenern geht es um 858 Sportwagen, davon 106 auf dem Heimatmarkt. Flensburg kündigt eine Überprüfung der Hochvoltbatterie und gegebenenfalls den Austausch von Batteriemodulen an.

Nötig wird dies, weil Spannungsverluste einzelner Zellmodule der Hochvoltbatterie zu einer thermischen Überlastung führen können. Bei Porsche lautet die behördliche Fehlermeldung „Zelldefekt in der Hochvoltbatterie kann zum Kurzschluss und in der Folge zu einem Brand führen“. Es seien sechs solcher Fälle ohne Personenschäden bekannt, vermerkt das KBA zur Porsche-Warnmeldung.

Die von der internen Rückrufkennung „APB5“ betroffenen Taycan verließen zwischen 18. September 2020 und 22. Juni 2023 das Werk. Zum Audi nennt das KBA lediglich die Baujahre 2018 bis 2022, die zuständige Behörde in den Vereinigten Staaten den Produktionszeitraum 3. Januar 2019 bis 11. März 2022. Kunden in den USA wurde geraten, die maximale Batterieladung auf 80 Prozent zu begrenzen. Weitere Informationen erteilt die Stuttgarter Herstellerhotline unter 0800 3560911, die der Ingolstädter ist unter 0800 28347378423 erreichbar.

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