Mercedes-Rückruf Erhöhte Brandgefahr bei über 75.000 Einheiten

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

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Im AMG GT, CLS und der E-Klasse könnte die 48-V-Massestelle im Motorraum nicht korrekt befestigt sein und überhitzen. In Deutschland müssen etwa 14.000 Fahrzeuge in die Vertragsbetriebe.

Betroffen sind Exemplare der Baureihen 213 (Bild), 257 und 290, die zwischen Juli 2021 und April 2023 gefertigt wurden.(Bild:  Mercedes-Benz)
Betroffen sind Exemplare der Baureihen 213 (Bild), 257 und 290, die zwischen Juli 2021 und April 2023 gefertigt wurden.
(Bild: Mercedes-Benz)

Die Mercedes-Benz AG ruft weltweit über 75.000 Einheiten der E-Klasse, des CLS und des AMG GT zurück. Man habe festgestellt, dass in den Autos die 48-Volt-Massestelle im Motorraum nicht korrekt befestigt sein könnte. „In diesem Fall könnte sich der elektrische Übergangswiderstand an dieser Verbindungsstelle erhöhen. In der Folge könnte aufgrund der hohen elektrischen Ströme, die durch diese Verbindung fließen können, die Temperatur ansteigen“, erklärte ein Sprecher auf Nachfrage.

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) spricht in seinem Warnhinweis von einer erhöhten Brandgefahr in über 14.000 hierzulande registrierten Mercedes-Modellen. Um diese künftig auszuschließen, überprüfen die Vertragsbetriebe die Verschraubung der Massestelle und führen gegebenenfalls Nacharbeiten durch. Dies soll den Angaben zufolge maximal eine Stunde dauern.

Die interne Rückrufkennung „5491318“ gilt für zwischen Juli 2021 und April 2023 produzierte Exemplare der Baureihen 213, 257 und 290. Fragen zur Maßnahme beantwortet die Herstellerhotline unter der Rufnummer 0800/12777777.

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