Toyota-Rückruf Erhöhtes Verletzungsrisiko

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

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Bei geteilt umgeklappter Rückenlehne könnten Passagiere im Fond des Highlander bei einem Unfall mit dem Rahmen der Rückenlehne in Berührung kommen. Über 68.000 SUVs benötigen daher einen zusätzlichen Schutz.

Über 1.000 Highlander-Halter müssen hierzulande zu einem Toyota-Servicepartner.(Bild:  Toyota)
Über 1.000 Highlander-Halter müssen hierzulande zu einem Toyota-Servicepartner.
(Bild: Toyota)

Wegen einer erhöhten Verletzungsgefahr für Fahrzeuginsassen auf der Rückbank ruft Toyota in Deutschland 1.251 Einheiten des Highlander zurück. Die betreffenden Fahrzeuge seien mit einer im Verhältnis 60 zu 40 geteilten, umklappbaren Sitzbank in der zweiten Reihe ausgestattet, die aus einem Sitzrahmen mit einer Rückenlehne bestehe, erklärte ein Sprecher in Köln. Bei einem Unfall mit einer umgeklappten und einer nicht umgeklappten Seite der Sitzbank könnte ein Insasse mit dem Mittelsteg des Sitzlehnenrahmens in Berührung kommen und sich dabei verletzen.

Der Hersteller hält das Risiko zwar für sehr gering. Allerdings besteht eine Nichtkonformität mit der Regelungsnummer 21 der UN-ECE. „Die Toyota-Händler werden einen Schutz am Rahmen der Rückenlehne der zweiten Reihe in der Mitte des Sitzes anbringen“, kündigte der Sprecher an. Hierfür seien etwa 25 Minuten veranschlagt. Die Instandsetzungsarbeit trägt die interne Referenznummer „24SD-129“ und wird nach Durchführung im Garantie-System von Toyota vermerkt. Weltweit ist die Maßnahme für 68.200 SUVs aus dem Produktionszeitraum 6. Dezember 2019 bis 12. Januar 2024 vorgesehen.

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