Volkswagenkonzern Erneute Warnung vor Betrug mit Gebrauchtwagen

Von Andreas Grimm 1 min Lesedauer

Die Betrugsversuche im Gebrauchtwagenmarkt wollen nicht enden. Aktuell warnen Volkswagen und die Finanztochter VWFS vor gefälschten Internetseiten mit angeblichen Schnäppchen.

Volkswagen und die Finanztochter VWFS warnen derzeit wieder vor Betrug mit nicht existierenden Gebrauchtwagen.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Volkswagen und die Finanztochter VWFS warnen derzeit wieder vor Betrug mit nicht existierenden Gebrauchtwagen.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Wer an gebrauchten VW-Fahrzeugen interessiert ist, sollte bei vermeintlich guten Angeboten ganz genau hinsehen. Derzeit schwappt wieder eine Betrugsmasche hoch, bei der potenzielle Käufer über Internetseiten mit günstigen Gebrauchtwagen angelockt werden. Das Ziel ist, die Besucher der Webseiten zu An- oder sogar Bezahlungen zu bewegen. Eine Gegenleistung werden die Geschädigten dafür nie erhalten.

Laut Volkswagen und Volkswagen Financial Services würden derzeit auf solchen gefälschten Internetseiten oder per E-Mail in Deutschland, Österreich und der Schweiz gebrauchte Modelle, vielfach von VW, zu besonders günstigen Preisen über einen gefälschten Angebotskatalog angeboten. Doch die gelisteten Modelle existieren gar nicht bzw. stehen gar nicht zum Verkauf zur Verfügung.

Auf täuschend echt gemachten Internetseiten oder per seriös wirkenden E-Mails werde der Anschein erweckt, es handele sich bei den Gebrauchtwagenangeboten um echte Vertriebskanäle, Angebotskataloge oder Verkaufsmaterial von Volkswagen oder Volkswagen Financial Services, heißt es in der Warnung des Herstellers. Tatsächlich existieren weder die genannten Vertriebsinstrumente noch die angebotenen Fahrzeuge. Die Betrüger nutzten gefälschte E-Mail-Adressen, Telefonnummern und Bankverbindungen.

Betroffene Kundinnen und Kunden sollten umgehend die Polizei informieren. Hilfreich ist zudem, alle relevanten Informationen zu dem Betrugsfall – ob nun versucht oder durchgeführt – zu dokumentieren, beispielsweise die E-Mails, Kontaktdaten und die genutzte Website.

Betrügereien dieser Art beschäftigten die Branche schon länger. Eine letztlich gleichlautende Warnung hatte der Volkswagenkonzern bereits Mitte 2025 veröffentlicht. Warnzeichen sind unter anderem:

  • ungewöhnlich niedrige Preise für beliebte Gebrauchtfahrzeuge,
  • Anfragen zur Anzahlung oder Vorkasse über unbekannte Bankverbindungen,
  • E-Mail-Adressen und Telefonnummern, die offiziell wirken, aber nicht zu echten Händler- oder Herstellerkontakten gehören,
  • angebliche Kataloge, Kaufverträge oder Rechnungen, die professionell aussehen, aber rechtlich und faktisch nicht gültig sind.

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